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Nicolai Müller soll die Eintracht verlassen.

Eintracht Frankfurt

Müller, Stendera & Co.: Die Streichliste von Eintracht Frankfurt

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Der Transfermarkt hat nur noch wenige Tage geöffnet. Fredi Bobic will den Kader noch verschlanken und ein paar Spieler abgeben.

Frankfurt - Bas Dost ist wohl der nächste Neuzugang, der bei der Frankfurter Eintracht aufschlägt. Fredi Bobic will den Kader bis zum Ende der Transferphase am 2. September noch verkleinern. Einige Akteure spielen keine Rolle mehr bei Trainer Adi Hütter und besitzen keinerlei Chancen auf Einsätze. Diese Spieler würden die Adler gerne noch von der Gehaltsliste bekommen:

Eintracht Frankfurt: Nicolai Müller auf dem Abstellgleis

Nicolai Müller: Der Offensivspieler kehrte am 1. Juli von seiner halbjährigen Leihe nach Hannover zurück und wollte eigentlich neu angreifen in Frankfurt. Er wirkte aber von Anfang an wie ein Fremdkörper und Trainer Hütter machte ihm früh deutlich, dass er nicht mit ihm plane. Selbst in den Testspielen kam er nicht zum Einsatz - seine Auflaufmöglichkeiten in den Pflichtspielen tendieren gegen Null. Müller gehörte in keinem Pflichtspiel der laufenden Saison zum Kader.

Marijan Cavar: Sein Wechsel zur Eintracht im Januar 2018 hat sich als großes Missverständnis herausgestellt. Das Talent konnte sich in Frankfurt nicht durchsetzen und auch bei seiner Leihe zu NK Osijek in Kroatien, musste er meistens auf der Bank platz nehmen. Er trainiert aktuell nicht mehr im Kreis der Mannschaft, sondern fokussiert sich auf die Suche nach einem neuen Verein.

Taleb Tawatha:  Wie Cavar nimmt auch Tawatha momentan nicht am Mannschaftstraining teil. Er kann sich ebenfalls einen neuen Verein suchen und hat in Frankfurt keinerlei Chancen mehr auf Einsatzzeit. Angebote gab es aus seiner israelischen Heimat, Belgien und der Türkei. Bisher kam es aber noch nicht zu einem Deal, der für Tawatha und den aufnehmenden Verein passt. Er müsste gehaltstechnisch ordentliche Abstricht machen bei einem Vereinswechsel.

Eintracht Frankfurt: Stendera kann gehen

Marc Stendera: Das Frankfurter Eigengewächs hat einen schweren Stand bei Trainer Adi Hütter. Für das schnelle Umschaltspiel ist der Antritt Stenderas zu schwach, weshalb er nicht mehr benötigt wird. In den letzten Wochen gab es mehrere Gerüchte über Wechsel zu ambitionierten Zweitligisten, die sich aber alle zerschlugen. Für Stendera ist es wichtig, endlich wieder Spielpraxis zu erhalten, sonst steht es düster um seine Profi-Karriere. Noch hat er bis Anfang September Zeit, einen neuen Club zu finden.

(smr)

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