Eintracht Frankfurt
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Eintracht Frankfurt plant bereits den Kader für die kommende Saison. (Symbolfoto)

Kaderplanung

Shooting-Star könnte für Eintracht zum Schnäppchen werden

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
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Eintracht Frankfurt treibt die Planungen für kommende Saison voran. Ein Shooting-Star steht offenbar vor einer unsicheren Zukunft – und könnte zum Schnäppchen werden.

Update vom Montag, 24.05.2021, 07.20 Uhr: Eintracht Frankfurt wird die Kaufoption bei Amin Younes vorerst nicht ziehen. „Die Kaufoption kann innerhalb des Leihzeitraums gezogen werden. Es macht aber keinen Sinn, sie jetzt zu ziehen, weil uns der Spieler auch dann faktisch erst ab dem 1. Juli 2022 gehören würde“, erklärte SGE-Finanzvorstand Oliver Frankenbach.

Frankenbach ergänzte: „Der Spieler fühlt sich wohl, und wir fühlen uns mit dem Spieler wohl.“ Younes ist derzeit noch vom SSC Neapel an den Main ausgeliehen.

Erstmeldung vom Donnerstag, 20.05.2021, 16.30 Uhr: Frankfurt – Zwar keine historische, aber eine sehr erfolgreiche Spielzeit hat Eintracht Frankfurt fast hinter sich. Der erste Einzug der Vereinsgeschichte in die Champions League wurde auf den letzten Metern der Saison noch verspielt, beispielsweise durch eine Niederlage beim FC Schalke 04.

Ein Spieler, der durch einen großen Leistungssprung maßgeblichen Anteil am Erfolg der SGE hat, ist Amin Younes. Der 27-Jährige ist für zwei Jahre vom SSC Neapel zur Eintracht ausgeliehen. Sprich: Younes soll noch bis Sommer 2022 am Main bleiben. Zuletzt musste der 1,68 Meter große Dribbler eine herbe Enttäuschung hinnehmen. Bundestrainer Joachim Löw verzichtete auf ihn bei der Nominierung für die EM 2021.

Eintracht Frankfurt: Was plant Amin Younes?

Trotz dieses Rückschlags konnte Amin Younes durch seine Leistungen auf sich aufmerksam machen, trotz dessen, dass Löws Anruf ausblieb. Unter anderem ranken sich aktuell Transfergerüchte um die Nummer 32 von Eintracht Frankfurt. Die Bild-Zeitung will beispielsweise vom Berater des Spielers erfahren haben, dass sich Younes mit einem Abschied aus Frankfurt beschäftigen soll. Der Berater unterhalte sich demnach mit Vereinen aus dem arabischen Raum, unter anderem aus Dubai.

Laut Informationen des Nachrichtenportals Spox.com ist an diesem Gerücht jedoch nichts dran. Das bestätigt auch eine Aussage von Younes gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vor wenigen Wochen. Damals sagte er: „Ich habe meinen Hafen gefunden.“

Amin Younes (l.) im Spiel gegen den FC Augsburg. (Archivfoto)

Eintracht Frankfurt: Younes wäre ein wahres Schnäppchen

Stattdessen plant Younes laut Angaben des Nachrichtenportals Spox seine Zukunft am Main. Die Eintracht verfügt über eine Kaufoption für den offensiven Mittelfeldspieler. Diese liegt zwischen zwei bis drei Millionen Euro, also im finanziell machbaren Bereich der SGE. Angesichts der Marktwertsteigerung von Younes scheint das dem Bericht zufolge sogar ein Schnäppchen zu sein. Laut Angaben des Onlineportals Transfermarkt.de liegt dieser derzeit bei zehn Millionen Euro. Die Kaufoption könnte theoretisch bereits in diesem Sommer gezogen werden. Allerdings ist unklar, wie die Transferplanungen des neuen Sportvorstandes Markus Krösche aussehen. Seine Planungen laufen jedoch bereits: Krösche lotste kürzlich einen Juwel von RB Leipzig an den Main.

Kürzlich sorgte Younes mit einem Social-Media-Post zum Nahost-Konflikt für Aufregung. Der Verein äußerte sich darauf hin. (tu)

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