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Eintracht Frankfurt droht Paukenschlag – Top-Klub sichert sich Pole-Position bei Andre Silva

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Ein Abschied von Andre Silva wird für Eintracht Frankfurt immer wahrscheinlicher – trotz Champions League-Qualifikation. Die heißeste Spur führt nach Spanien.

Madrid/Frankfurt – Seit Wochen ranken sich die Gerüchte um die Zukunft von Eintracht-Torjäger Andre Silva. Der 25-jährige Portugiese wird – trotz laufender Saison, in welcher die SGE noch um die Champions League-Qualifikation kämpft – mit zahlreiche internationalen Top-Vereinen in Verbindung gebracht. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Borussia Dortmund offenbar ein Auge auf Silva geworfen haben soll. Demnach sei er ein Nachfolgekandidat, falls Erling Haaland den BVB verlassen sollte.

Doch nicht nur Dortmund interessiert sich für den Angreifer von Eintracht Frankfurt, der in der aktuellen Spielzeit bereits mit 25 Treffern auf sich aufmerksam machen konnte. Unter anderem sollen der FC Barcelona, der FC Chelsea oder Real Madrid Schlange stehen. Der Klub, welcher aktuell wohl die besten Karten haben dürfte, ist Atletico Madrid. Die „Rojiblancos“ unter der Leitung von Erfolgscoach Diego Simeone, befinden sich laut Transfergerüchten in der „Pole Position“. Der TV-Sender Sky berichtet das – und verweist auf den Nachdruck, der offenbar in „vielen Gesprächen und Verhandlungen“ zu spüren gewesen sein soll.

Eintracht Frankfurt: Andre Silva vor Abschied? Heiße Spur führt zu Atletico Madrid

Andre Silvas Berater ist Jorge Mendes. Der Stratege hat bereits Portugiesen, wie Cristiano Ronaldo (Juventus Turin) oder Bernardo Silva (Manchester City) zu Top-Klubs transferiert. Als Ablösesumme stehen derzeit 40 Millionen Euro im Raum – trotz dessen, dass es keine Ausstiegsklausel von Silva bei der Eintracht gibt.

Andre Silva (l.) und Filip Kostic (r.) sind derzeit sehr beliebt auf dem Transfermarkt. (Archivfoto)

Für Atletico könnte Silva eine optimale Lösung eines Kaderproblems sein. Luis Suarez hat lediglich noch ein Jahr Vertrag in der spanischen Hauptstadt. Es gilt als ungewiss, ob dieser verlängert wird. Sturm-Juwel Joao Felix bleib in der aktuellen Saison hinter seinen hohen Erwartungen zurück, auch aufgrund von Verletzungen. Die Alternative zu einem Silva-Transfer wäre für die „Rojiblancos“ Leih-Stürmer Moussa Dembele von Olympique Lyon zu verpflichten. Dembeles Preisschild hängt bei rund 33 Millionen Euro, wie das Onlineportal Transfermarkt.de berichtet. Angesichts mäßiger Leistungen des bulligen Stürmers im Atletico-Trikot erscheint diese Option allerdings unrealistisch. Ganz im Gegenteil zu einem Kauf Silvas, welche immer realistischer wird.

SGE: Eintracht Frankfurt verliert wohl Top-Stürmer Silva – wer verhandelt?

Unklar ist derweil, wer die Verhandlungen der SGE in der Causa Silva führt: Frankfurts scheidender Sportdirektor Fredi Bobic oder Markus Krösche, der seine Stelle als dessen Nachfolger am 01. Juli antreten wird. Sehr wahrscheinlich ist, dass Krösche bereits zum jetzigen Zeitpunkt die Fäden in der Hand hält.

Die Eintracht hat in den Verhandlungen um einen möglichen Wechsel von Andre Silva keinerlei Druck. Der Stürmer steht noch bis Ende Juni 2023 unter Vertrag am Main.

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Abseits von Spekulationen um Silvas Zukunft wird der Kader der SGE bereits an anderen Stellen ergänzt. Beispielsweise holt die Eintracht ein spanisches Top-Talent – und sticht dabei den BVB und Bayern München aus. Zudem steht ein Innenverteidiger aus der Bundesliga derzeit im Adler-Fokus. Eintracht Frankfurt droht außerdem der Verlust eines Leistungsträgers. Filip Kostic steht wohl vor einem Wechsel zu Inter Mailand. (Tobias Utz)

Rubriklistenbild: © Arne Dedert/dpa

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