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Eintracht Frankfurt an Top-Talent interessiert – ein Schnäppchen für die SGE?

  • Tobias Utz
    vonTobias Utz
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Eintracht Frankfurt interessiert sich offenbar für ein Top-Talent aus Österreich. Der Defensivspezialist könnte zu einem wahren Schnäppchen für die SGE werden.

Frankfurt/Wien – Eintracht Frankfurt steht kurz davor, erstmals in der Vereinshistorie in die Champions League einzuziehen. Derzeit rangiert die SGE auf Platz Vier der Bundesliga-Tabelle. Mit 53 Zählern auf dem Punktekonto hat die Mannschaft von Trainer Adi Hütter bereits sieben Punkte Vorsprung vor Borussia Dortmund, die sich am Saisonende wohl mit der Europa League begnügen müssen.

Eintracht Frankfurt mit großem Interesse an Defensiv-Talent

Während noch sechs Partien in dieser Spielzeit zu bestreiten sind, unter anderem am kommenden Wochenende gegen Borussia Mönchengladbach, laufen hinter der Kulissen bereits die Planungen für die neue Spielzeit. Während offiziell, bis auf die Zugänge von Ali Akman und Christopher Lenz, noch keine Neuzugänge für die Eintracht verkündet wurden, halten sich mehrere Transfergerüchte hartnäckig – unter anderem um Dejan Ljubicic von Rapid Wien.

Dejan Ljubicic von Rapid Wien wird derzeit mit Eintracht Frankfurt in Verbindung gebracht. (Archivfoto)

Ljubicic ist mit 23 Jahren bereits Kapitän der Wiener und spielt eine hervorragende Saison. Er ist ein flexibel einsetzbarer Defensivspieler, von Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer meist als defensiver Mittelspieler oder Innenverteidiger aufgeboten. Eintracht Frankfurt wirbt offenbar mit Nachdruck um den gebürtigen Österreicher. Bereits in der Sommertransferperiode des vergangenen Jahres hatte man im SGE-Scoutingbereich ein Auge auf Ljubicic geworfen. Wie unter anderem der „Kicker“ im Jahr 2020 berichtete, gab es Interesse an einer Verpflichtung des Defensivmannes.

Eintracht Frankfurt: Neuer Anlauf bei Dejan Ljubicic? – Möglicher Nachfolger für Makoto Hasebe

Dieses scheint ungebrochen hoch zu sein: Neuesten Informationen von „Sky“ zufolge hat die Eintracht Ljubicic ein Vertragsangebot vorgelegt. Er könnte möglicherweise Nachfolger des mittlerweile 37-jährigen Makoto Hasebe werden, der kürzlich bekannt gab, noch ein Jahr für die SGE spielen zu wollen. Das Onlineportal „transfermarkt.de“ schätzt den Marktwert Ljubicics auf circa drei Millionen Euro. Eine Investition in die Frankfurter Zukunft, die mit den Einnahmen einer Champions-League-Qualifikation locker zu stemmen wäre – allerdings gar nicht nötig ist: Ljubicic befindet sich am Saisonende ablösefrei auf dem Transfermarkt, da sein Vertrag bei Rapid Wien ausläuft. „Bei Dejan wird es so sein, dass wir ihn leider nicht mehr bei uns haben werden“, sagte Rapid-Trainer Kühbauer jüngst auf einer Pressekonferenz. „Ich weiß nicht, wo er hingeht, sondern glaube, dass er gute Angebote hat. Er wird wohl den Klub wechseln.“

Eintracht Frankfurt ist im Werben um Dejan Ljubicic jedoch offenbar nicht alleine. Wie das Onlineportal „spox.com“ berichtet, sollen neben der SGE weitere Vereine interessiert sein. Als Beispiel wird Deportivo Alaves, aus der Primera Division genannt. Zudem sollen diverse Klubs aus der Serie A ein Auge auf den 23-Jährigen geworfen haben.

Dejan Ljubicic im Training bei Rapid Wien. (Archivfoto)

Während Personalien wie Ljubicic noch nicht abschließend geklärt sind, ist es die von Trainer Adi Hütter. Der 51-Jährige verlässt die Eintracht am Saisonende und wechselt zu Borussia Mönchengladbach als Nachfolger von Marco Rose, der zu Borussia Dortmund wechselt. Sportvorstand Fredi Bobic erklärte in einer offiziellen Stellungnahme die Hintergründe des Transfers.

Fredi Bobic, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt. (Archivfoto)

Auch die Personalie Bobic sorgt seit Wochen für Unruhe am Main. Der Sportvorstand wird immer wieder mit einem Wechsel zu Hertha BSC Berlin in Verbindung gebracht. In der Causa zeichnet sich nun eine Einigung ab. (Tobias Utz)

Rubriklistenbild: © Philipp Brem/GEPA Pictures/Imago Images

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