Eintracht Frankfurt hat ein Supertalent aus der polnischen Ekstraklasa im Blick. Er gilt in seiner Heimat bereits als der neue Lewandowski. (Symbolbild)
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Eintracht Frankfurt hat ein Supertalent aus der polnischen Ekstraklasa im Blick. Er gilt in seiner Heimat bereits als der neue Lewandowski. (Symbolbild)

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Der neue Robert Lewandowski? Eintracht Frankfurt buhlt um polnischen Shootingstar

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Eintracht Frankfurt hat ein Supertalent aus der polnischen Ekstraklasa im Blick. Er gilt in seiner Heimat bereits als der neue Lewandowski.

  • Eintracht Frankfurt buhlt um Bartosz Bialek von Zaglebie Lubin.
  • Der 18-Jährige ist der Shooting-Star in Polens erster Liga Ekstraklasa.
  • Doch es gibt große Konkurrenz aus der Bundesliga für die SGE.

Frankfurt – Eintracht Frankfurt hat die abgelaufene Saison in der Fußball-Bundesliga auf dem neunten Rang beendet. Nach zwei Europa-League-Teilnahmen in Serie muss die SGE eine Spielzeit ohne internationalen Wettbewerb auskommen. In der kommenden Runde soll aber ein neuer Angriff gestartet werden, damit die Fans von Eintracht Frankfurt wieder europäischen Spitzenfußball in der Arena zu sehen bekommen. Damit das Vorhaben gelingt und die Ziele erreicht werden können, schauen sich die Verantwortlichen der SGE nach Verstärkungen um. Ins Auge gefallen ist ihnen dabei ein Top-Talent aus Polen, das bereits mit einem ganz großen Torjäger verglichen wird – Robert Lewandowski.

Eintracht Frankfurt hat ein Auge auf einen polnischen Shooting-Star

Die Rede ist vom Polen Bartosz Bialek, der aktuell bei Zaglebie Lubin unter Vertrag steht und dessen Kontrakt noch bis 30. Juni 2023 läuft. Der 18-Jährige mischt derzeit die polnische Ekstraklasa gehörig auf. In der Hinrunde spielte der Angreifer noch in der Nachwuchsabteilung von Zaglebie Lubin und wurde erst dann in die Profimannschaft befördert. Zeit zum Eingewöhnen benötigte das Talent allerdings nicht, er zeigte von Anfang an sein enormes Potenzial und erzielte acht Treffer in 17 Spielen. Gleich bei seinem ersten Auftritt in der polnischen 1. Liga steuerte er beim 2:2 gegen Rakow einen Treffer und eine Vorlage bei. Bartosz Bialek lieferte aber nicht nur im Klub starke Leistungen, auch in der U19-Nationalmannschaft Polens überzeugte er bei seinen Auftritten. Vier Tore in sieben Spielen sprechen eine deutliche Sprache – der Stürmer ist eines der ganz großen Talente Europas.

Zaglebie Lubin wird einen Spieler mit solch einem immensen Potenzial nicht lange halten können. Das bestätigte auch Vereinspräsident Artur Jankowski in einem Interview mit „Super Express". Der Chef von Zaglebie rechnet nicht mit einem Wechsel innerhalb Polens, sondern einem Transfer in eine der großen Ligen Europas. Für die Spitzenklubs des Landes sei der Angreifer schon gar nicht mehr zu bezahlen.

Eintracht Frankfurt: Konkurrenz im Werben um den Polen Bartosz Bialek ist groß

Interesse gibt es aus der deutschen Bundesliga. Neben Bayer 04 Leverkusen und dem FC Schalke 04 hat auch Eintracht Frankfurt den Stürmer ins Visier genommen, wie „Sportowefakty“ berichtet . Billig wird ein Transfer von Bartosz Bialek aber keineswegs: „Mit Angeboten von bis zu drei Millionen Euro braucht sich keiner bei uns zu melden“, sagte Vereinspräsident Artur Jankowski, der acht Millionen Euro für das große Talent haben will.

Bartosz Bialek gilt mit seinen 1,91 Metern als physisch starker Angreifer, der sich gegen die Verteidiger behaupten kann. Außerdem beweist er bereits jetzt eine enorme Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse. Sein Potenzial ist riesig und noch längst nicht ausgeschöpft. Wenn sich Bialek weiter so entwickelt, kann er zu einem der gefährlichsten Torjäger Europas werden – ähnlich wie sein Landsmann Robert Lewandowski. Fraglich ist aber, ob Eintracht Frankfurt die geforderten acht Millionen Euro für einen 18-Jährigen ausgeben würde. Sollten die Verantwortlichen der SGE in Bartosz Bialek allerdings ein Jahrhunderttalent sehen, wäre diese Summe gut angelegt. (smr)

Unterdessen können einige Spieler Eintracht Frankfurt im Sommer verlassen. Torwart Frederik Rönnow wird von einem Bundesliga-Konkurrenten der SGE umworben.

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