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Eintracht Frankfurt: Ehemalige „Büffelherde“ vor Wiedervereinigung? Klub plant Transfer-Vorstoß

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Sebastien Haller, Ante Rebic und Luka Jovic jubeln über ein Tor. (Archivbild)
Sebastien Haller, Ante Rebic und Luka Jovic jubeln über ein Tor. (Archivbild) © Jan Huebner/Imago

Ein ehemaliges Mitglied der sogenannten „Büffelherde" von Eintracht Frankfurt wird von Klubs aus England und Italien umworben.

Update vom 30.11.2021, 15:20 Uhr: Luka Jovic, ehemaliger Stürmer von Eintracht Frankfurt, steht bei Real Madrid auf dem Abstellgleis. Bei Carlo Ancelotti hat der Serbe keine guten Karten und der Klub will den Angreifer lieber früher als später verkaufen. Nach Informationen des türkischen Journalisten Ekrem Konur buhlt der FC Arsenal um Jovic und will ihn bereits im Januar unter Vertag nehmen.

Der Premier League-Klub plant eine Leihe mit anschließender Kaufoption. Neben dem FC Arsenal sollen auch die Mailänder Vereine AC und Inter nach wie vor Interesse an Jovic haben, wie die spanische Tageszeitung AS berichtet. Beim AC Mailand würde Jovic auf Ante Rebic treffen, mit dem er bei Eintracht Frankfurt für Furore sorgte. Das Duo galt zusammen mit Sebastien Haller als „Büffelherde“. Für den Serben ist ein Wechsel unausweichlich, sonst droht seine Karriere zu versanden.

Eintracht Frankfurt: Jovic vor Wechsel?

Erstmeldung vom 04.05.2020: Mailand/Madrid - Der Transfermarkt im europäischen Fußball ist aktuell geschlossen und doch werden  bereits Transfergespräche und Verhandlungen geführt, um Wechsel für die kommende Saison zu tätigen. Zu einem spektakulären Transfer könnte es zwischen zwei europäischen Top-Klubs kommen. Demnach plant der AC Mailand die Verpflichtung von Luca Jovic von Real Madrid, wie mehrere italienische Medien übereinstimmend berichten. Der Preis soll bei 35 Millionen Euro liegen und kann sich durch Bonuszahlungen noch erhöhen. 

Eintracht Frankfurt: „Büffelherde“ machte sich einen Namen

Sollte dieser Transfer-Coup gelingen, käme es zur Wiedervereinigung zwischen Luka Jovic und Ante Rebic, der vor der aktuellen Saison bereits von Eintracht Frankfurt zum AC Mailand gewechselt war. Bei Eintracht Frankfurt bildete das Duo gemeinsam mit Sebastien Haller, der mittlerweile bei West Ham United in der englischen Premier League Fußball spielt, die sogenannte „Büffelherde“. 

Nach einer überragenden Saison 2018/19, in der Luca Jovic gemeinsam mit Rebic und Haller national und international für Furore sorgte, wechselte der Serbe für 60 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt zu Real Madrid. Die „Königlichen“ verehrt Jovic seit der Kindheit und es war immer sein großer Traum, für den spanischen Klub aufzulaufen. Die Verantwortlichen von Real Madrid wollten mit ihm einen Nachfolger für Superstar Karim Benzema aufbauen, dessen Karriere sich langsam dem Ende zuneigt.

Luka Jovic kam aber zu keiner Zeit an seine bei Eintracht Frankfurt gezeigten Leistungen heran und rutschte ins zweite Glied. Trainer Zinedine Zidane setzte auf andere Spieler und wechselte den jungen Serben oftmals nur für wenige Minuten ein. Experten und Fans des spanischen Vereins nahmen bereits früh das Wort „Fehleinkauf“ in den Mund, wenn es um Luka Jovic ging. Insgesamt kommt er auf lediglich 15 Einsätze und zwei Tore in der Liga.

Eintracht Frankfurt: Ex-Spieler Jovic mit Skandalen

Die Schlagzeilen machte der junge Stürmer eher neben dem Platz. Jovic trennte sich von seiner langjährigen Lebensgefährtin, mit der er im vergangenen Jahr einen Sohn bekommen hatte, und fing eine Beziehung mit dem serbischen Model Sofija Milosevic an. Die Neue an der Seite des Stürmers ist 28 Jahre alt und arbeitet für Designer und Marken wie Diesel und Jeremy Scott in Mailand und New York.

Eine gravierende Verfehlung leistete sich Luka Jovic bei einem Besuch in seiner Heimat Belgrad. Der Stürmer ignorierte ein von seinem Verein Real Madrid auferlegtes Ausgehverbot wegen der Corona-Pandemie, nachdem ein Basketballspieler des Klubs positiv getestet wurde. Jovic feierte aber ausgelassen den Geburtstag seiner neuen Partnerin. Nun drohen ihm heftige Konsequenzen, denn in Serbien könnte es sogar eine Strafanzeige für sein Verhalten geben. Die serbischen Behörden schreiben zwei Wochen Quarantäne vor, die er nicht eingehalten hat. „Welcher Arbeit jemand nachgeht, macht für die Staatsanwaltschaft keinen Unterschied“, zitiert die staatliche Nachrichtenagentur Tanjug eine Behördensprecherin.

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