Fußball-Bundesliga

Eintracht Frankfurt: Bruno Hübner rechnet mit fallenden Transferkosten

  • Melanie Gottschalk
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Während sich die Fußball-Bundesliga noch in einer Corona-Zwangspause befindet, macht sich Eintracht Frankfurt schon Gedanken über die kommende Transferperiode. 

  • Eintracht Frankfurt macht sich Gedanken über Transfers
  • Schwieriger Transfermarkt wegen Corona-Krise
  • Bruno Hübner sieht in der Krise Chance für Eintracht Frankfurt

Frankfurt - Die Fußball-Bundesliga befindet sich seit rund sieben Wochen in einer Zwangspause aufgrund der Corona-Pandemie in Deutschland. Die wichtigste Frage, die derzeit die meisten umtreibt, ist, wann und unter welchen Bedingungen die Bundesliga weitergehen kann. Die Sportbosse der Vereine – darunter auch Fredi Bobic und Bruno Hübner von Eintracht Frankfurt – richten ihren Blick aber schon auf die Zeit nach der Saison 2019/2020. Denn irgendwann wird auch der Transfermarkt öffnen. 

Bruno Hübner, Sportdirektor von Eintracht Frankfurt, bereitet sich durch die Corona-Auswirkungen auf den schwierigsten Transfermarkt vor, den er in seiner Karriere je erlebt hat. „Insgesamt ist das alles total spannend, denn gelebte Abläufe werden durcheinandergeworfen, wenn das Transferfenster eventuell an die neue Situation angepasst wird“, sagt Hübner im Interview auf der Homepage von Eintracht Frankfurt.  

Bruno Hübner sieht in Corona-Krise auch Chance für Eintracht Frankfurt auf dem Transfermarkt

Hübner sieht in der Krise aber auch eine Chance für Eintracht Frankfurt. „Vielleicht kann im Sommer ein Spieler zu uns kommen, bei dem wir früher gesagt hätten, dass er für uns wirtschaftlich nicht realistisch ist. Denn die Transfersummen werden in der nächsten Transferperiode niedriger sein“, sagt er. Die Gesamtsituation erfordere und ermögliche deshalb vielleicht ein schnelleres Handeln. 

Insgesamt wird Eintracht Frankfurt aber – wie wahrscheinlich viele andere Vereine der Ersten und Zweiten Bundesliga – nicht so aktiv auf dem Transfermarkt werden wie in den vergangenen Jahren. „Jeder wird versuchen, den Kader so klein wie möglich zu halten und erst einmal so zu starten“, sagt Hübner. 

Eintracht Frankfurt: Nur große Veränderungen, wenn ein Leistungsträger die SGE verlässt

Das Positive bei Eintracht Frankfurt: Die Mannschaft ist in den Augen von Bruno Hübner gut aufgestellt, und könne auf einen gut funktionierenden Kader zurückgreifen. Deshalb werde es nur große Veränderungen geben, wenn ein Leistungsträger Eintracht Frankfurt im Sommer verlässt. Namentlich vor allem Flügelflitzer Filip Kostic oder auch Kapitän David Abraham. Auf solche Szenarien sei Eintracht Frankfurt aber auch eingestellt, sagt Hübner. 

Darüber hinaus könnten bis zu sieben Leihspieler zurückkommen. „Die Leihspieler, die zu uns zurückkehren, sind natürlich in der Kaderplanung berücksichtigt. Die definitive Entscheidung fällt nach dem Saisonende“, sagt Bruno Hübner von Eintracht Frankfurt.   

Von Melanie Gottschalk

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Rubriklistenbild: © dpa/Thomas Frey

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