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Eintracht Frankfurt: Ärger mit Trapp-Berater? Krösche spricht Klartext

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Von: Melanie Gottschalk

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Kevin Trapp ist bei Eintracht Frankfurt die unangefochtene Nummer eins.
Kevin Trapp ist bei Eintracht Frankfurt die unangefochtene Nummer eins. © HMB Media/imago

Die Vertragsverhandlungen mit Kevin Trapp stocken. Eine Äußerung von Sportvorstand Markus Krösche sorgt darüber hinaus bei Berater Volker Struth für Ärger.

Frankfurt - Eintracht Frankfurt hat 2022 ein unglaubliches Jahr erlebt. Nach dem furiosen Sieg in der Europa League und der erstmaligen Qualifikation für die Champions League, lieferte die SGE auch in der Königsklasse ab und qualifizierte sich für das Achtelfinale.

Der Erfolg hat Eintracht Frankfurt ins Rampenlicht gerückt, europäische Top-Klubs haben ein Auge auf die Stars der SGE geworfen. Ein Macher des Erfolgs des letzten Jahres war Keeper Kevin Trapp, der mit Weltklasseparaden und gehaltenen Elfmetern für zahlreiche Jubel-Momente sorgte. Kein Wunder also, dass die Eintracht den Torhüter unbedingt halten will, sein Vertrag läuft bis 2024.

Eintracht Frankfurt: Verhandlungen mit Kevin Trapp stocken

Doch die Vertragsverhandlungen stocken schon seit Monaten, ein Durchbruch ist noch nicht in Sicht. Im Sommer hatte Manchester United echtes Interesse an dem Torhüter von Eintracht Frankfurt gezeigt, angeblich soll der FC Bayern München nach der Verletzung Manuel Neuers vor wenigen Wochen angeklopft haben. Diese Nachricht schlug hohe Wellen.

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche wurde daraufhin im Wiesbadener Kurier vom 02. Januar mit den Worten zitiert: „Das ist eine von den Beratern fingierte Geschichte, völliger Blödsinn.“ Wumms. Das hat der Berater-Agentur von Kevin Trapp natürlich gar nicht gefallen, der einflussreiche Spielerberater Volker Struth soll wegen der Aussage des SGE-Sportchefs verärgert gewesen sein.

Eintracht Frankfurt: Markus Krösche will die Wogen glätten

Krösche versuchte nun im Trainingslager in Dubai, die Wogen zu glätten. Er sei da „falsch wiedergegeben“ worden, er könne durchaus verstehen, dass Berater Volker Struth not amused gewesen sei. „Das kann ich nachvollziehen“, sagte er am vergangenen Dienstag (10. Januar). Doch die Verstimmung zwischen den beiden sein nichts, was sich nicht aus der Welt räumen ließe. „Volker und ich kennen uns sehr lange.“

Abschließend machte er Hoffnungen, auf eine Vertragsverlängerung von Kevin Trapp bei Eintracht Frankfurt. Beide Parteien wollten grundsätzlich langfristig miteinander arbeiten. Das sei entscheidend. „Kevin genießt extrem hohe Wertschätzung bei uns“, sagt er. „Wir haben keinen Druck, sind im Austausch, mal sehen, wie schnell es geht.“ (msb)

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