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Am 25. Juli muss sein Team schon erstmals europäisch antreten: Adi Hütter.

Eintracht Frankfurt

Vorbereitung auf die Saison: Das erwartet die Mannschaft in den ersten Wochen

Trainer Adi Hütter beginnt morgen mit der Saisonvorbereitung. Gerade die ersten Wochen haben es in sich. Da muss das Training akribisch gesteuert und dosiert werden.

Frankfurt - Die Leistungstests und medizinischen Checks seiner Spieler ließ Adi Hütter noch sausen, erst heute im Laufe des Tages wird der 49 Jahre alte Eintracht-Trainer wieder in Frankfurt erwartet. Morgen tritt er erstmals vor die Presse und um 15 Uhr auf den Trainingsplatz an der Arena, dann beginnt die Vorbereitung auf die neue Spielzeit, die anspruchsvoll und kräftezehrend sein wird. Gerade die ersten Wochen haben es in sich, da wird Adi Hütter viel Gespür beweisen müssen, um die Mannschaft für den Wettkampf zu wappnen.

Eintracht Frankfurt: Europa League-Qualifikation steht an

Die Vorbereitung könnte eine ziemlich komplizierte Geschichte werden, weil die Eintracht im Schlussspurt der abgelaufenen Runde ihre hervorragende Ausgangsposition verspielte, auf Tabellenplatz sieben abrutschte und damit auf Ochsentour quer durch die europäische Provinz gehen muss - nur wenn die Frankfurter insgesamt drei Qualifikationsrunden mit sechs Spielen überstehen, werden sie im September erneut in der Gruppenphase der Europa League antreten dürfen.

Coach Hütter hatte sich dennoch dazu entschieden, das geplante Programm nicht umzuwerfen und den Trainingsstart nicht vorzuverlegen, obwohl die Eintracht bereits am 25. Juli erstmals europäisch antreten muss, dann geht es in der zweiten Qualifikationsrunde entweder gegen die Esten vom FC Flora Tallinn oder die Serben von Radnicki Nis. Für den Österreicher stand schnell fest, dass seine Spieler ausreichend Zeit benötigen, um sich nach 50 Pflichtspielen zu regenerieren und auch mental wieder voll auf dem Damm zu sein.

Hinzu kommt, dass die Nationalspieler ja noch länger auf Reisen waren, bis 11. Juni oder länger, und somit noch Sonderurlaub genießen dürfen. Filip Kostic, Frederik Rönnow, Mijat Gacinovic, Ante Rebic, Neuzugang Dejan Joveljic, Evan Ndicka und Taleb Tawatha sind noch freigestellt, sie werden beim Trainingsauftakt und dem ersten Testspiel am Donnerstag bei der DJK Bad Homburg (19 Uhr) nicht dabei sein, sondern erst am Samstag nach Frankfurt zurückkehren, um sogleich die ersten Leistungstests zu absolvieren.

Eintracht Frankfurt: Trainingslager in der Schweiz

Am Sonntag sollen dann (fast) alle mit ins Trainingslager in die Schweiz fliegen, wo die Mannschaft erst ihr Quartier in Thun und anschließen in Biel aufschlagen wird. Beim Turnier in Biel trifft die Eintracht auf Young Boys Bern (10. Juli) und den FC Luzern (12. Juli). Der Einzige, der da sicher nicht mit an Bord sein wird, ist Verteidiger Simon Falette, der mit Guinea beim Afrikacup aktiv ist. Für den 27-Jährigen beginnt im Anschluss der Urlaub.

Die komplette Mannschaft hat also gerade einmal zweieinhalb Wochen Zeit, um sich für das erste Pflichtspiel vorzubereiten. Das ist extrem kurz und alles andere als optimal. Dem Trainerteam kommt die knifflige Aufgabe zu, die richtige Dosierung zwischen harter Belastung und Regenerationsphasen zu finden. Eine "normale" Vorbereitung über sechs Wochen mit einer klaren Trainingssteuerung ist so nur schwerlich möglich, man kann ja das Team auch nicht mit schweren Beinen ins erste Spiel schicken.

In den kommenden zwei Monaten wird sich noch einiges bewegen, der Kader, der am Anfang an den Start gehen wird, wird nicht der für die Bundesliga sein. In diesem Spannungsfeld muss Hütter die Ruhe bewahren. Dass er das kann, hat er schon bewiesen.

Eintracht Frankfurt wird mit einem neuen Mannschaftsarzt in die kommende Saison gehen. Florian Pfab kommt vom FC Ingolstadt an den Main und bringt die beiden Physiotherapeuten Christian Haser und Benjamin Sommer mit. Das berichtet die "Bild."

Pfab hat einen hervorragenden Ruf, er legt großen Wert auf Trainingssteuerung, präventive Maßnahmen und Ernährung. Der FC Ingolstadt war vor zwei Jahren das Team mit den wenigsten Ausfällen der Bundesliga. "Er ist eine Koryphäe auf dem Gebiet der Akupunktur", sagte der damalige Kapitän Marvin Matip der "Augsburger Allgemeinen". dur

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