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Die Freunde nach dem Sieg gegen Schalke ist bei Eintracht Frankfurt groß.

Eintracht gut in Form

Verrückter Sieg gegen Schalke 04: SGE stellt neuen Vereinsrekord auf

Es läuft bei Eintracht Frankfurt. Mit dem 2:1 Sieg gegen den FC Schalke 04 stellt die SGE einen neuen Vereinsrekord auf.

Nach dem Happy End im Fußball-Thriller auf Schalke durch das späteste Elfmetertor der Bundesliga-Geschichte musste Adi Hütter erst einmal durchschnaufen. "So einen Sieg habe ich auch noch nicht miterlebt", sagte der Trainer von Eintracht Frankfurt über das 2:1 (1:1) in Gelsenkirchen.

Wenig später lenkte der Österreicher den Blick bereits auf das anstehende Europa-Highlight bei Benfica Lissabon. "Das Spiel heute hat wenig mit dem zu tun, was uns am Donnerstag in Lissabon erwartet. Benfica spielt einfach einen anderen Fußball als Schalke 04. Für uns gilt es jetzt, gut zu regenerieren und sich dann auf diese wichtige Partie vorzubereiten, auf die wir uns sehr freuen", sagte Hütter.

Eintracht Frankfurt in 15 Pflichtspielen ungeschlagenen

Mit dem sechsten Liga-Sieg in Serie haben die in diesem Jahr in 15 Pflichtspielen noch ungeschlagenen Hessen einen Vereinsrekord in der Beletage des deutschen Fußballs aufgestellt. Zugleich behaupteten sie sechs Spieltage vor Saisonende ihren vierten Tabellenplatz und gehen nun mit breiter Brust in das Viertelfinal-Hinspiel der Europa League beim portugiesischen Rekordmeister. "Das Zustandekommen des Sieges war am Ende sicherlich glücklich", befand Hütter, "aber für mich ist entscheidend, dass unser Traum von der Champions League weiter lebt."

Dafür sorgte Torjäger Luka Jovic, der einen Handelfmeter in der 99. Minute zu seinem 17. Saisontreffer unter die Latte drosch. Noch nie seit Beginn der statistischen Aufzeichnungen der Fußball-Bundesliga in der Saison 2004/05 wurde ein Strafstoß später verwandelt. "Ich war vor dem Elfmeter voll konzentriert und mir sicher, dass ich ihn verwandeln werde", sagte der 21 Jahre alte Serbe.

Eintracht Keeper Kevin Trapp kann nicht hinsehen

Vorausgegangen waren hitzige Diskussionen, nachdem Schalkes Daniel Caliguri in der 94. Minute einen Schuss von Filip Kostic im Strafraum mit der Hand abgewehrt und Schiedsrichter Sascha Stegemann nach Ansicht der Videobilder auf den Punkt gezeigt hatte. "Es war nicht einfach mit der langen Wartezeit bis zum Elfmeter", sagte Hütter, "aber wenn du ein Goalgetter bist, lässt du dir diese Chance vom Elfmeterpunkt nicht nehmen."

Auch Torwart Kevin Trapp, der bei der Ausführung nicht hinschauen mochte, war voll des Lobes über das von etlichen europäischen Topvereinen umworbene Sturm-Juwel. "In so einem Moment, wo wir alle wissen, wenn er ihn rein schießt, gewinnen wir und wenn nicht, gehen wir mit hängenden Köpfen runter - das zeigt die Mentalität von Luka", sagte Trapp und fügte hinzu: "Ein Spiel so zu gewinnen ist fast noch schöner als ein 3:0 oder 4:0."

Ante Rebic bringt die SGE in Front

Danach sah es lange nicht aus. Denn die Eintracht, die stark begann und durch Ante Rebic (13. Minute) verdient in Führung ging, verlor nach dem Ausgleich von Suat Serdar (21.) die Spielkontrolle. "Wir hatten zu wenige Lösungen vorne, weil Schalke gut gestanden hat", resümierte Hütter. Ähnlich sah es Trapp: "Die ersten 20 Minuten waren richtig gut von uns, da haben wir auch die Räume so bespielt, wie wir uns das vorgenommen hatten. Danach haben wir es oft unnötig kompliziert gemacht und teilweise zu hektisch agiert", stellte der Nationaltorwart fest.

Am Ende durfte die Eintracht dennoch jubeln, weil "wir hungrig geblieben sind und bis zum Schluss den Sieg wollten", so Jovic. Für ihn stand daher fest: "Ich denke, wir haben unter dem Strich verdient gewonnen." (dpa)

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Verrückte Nachspielzeit: Eintracht Frankfurt siegt in letzter Sekunde auf Schalke: Durch einen Handelfmeter per Videobeweis in der Nachspielzeit (90.+9) machte die SGE einen weiteren Schritt Richtung Champions League. Den Treffer erzielte Luka Jovic.

Eintracht-News: Gehen der SGE vor dem Top-Spiel in der Euro-League die Spieler aus? Wer ist verletzt, wer krank und was gibt es sonst Wissenswertes über die Adler? Bei Eintracht Frankfurt gibt es immer mehr verletzte Spieler.

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