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Von der Streichliste in die Startelf? Touré vor neuem Vertrag

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Cheftrainer Oliver Glasner spricht beim Trainingsauftakt von Eintracht Frankfurt am Frankfurter Stadion zur Mannschaft.
Cheftrainer Oliver Glasner spricht beim Trainingsauftakt von Eintracht Frankfurt am Frankfurter Stadion zur Mannschaft. © Arne Dedert/dpa

Lange sah es so aus, als gebe es für Almamy Touré bei Eintracht Frankfurt keine Zukunft. Doch das Blatt hat sich offenbar gewendet.

Frankfurt - Eintracht Frankfurt hat in diesem Sommer bereits kräftig auf dem Transfermarkt eingekauft. Der Grund: Neben DFB-Pokal und Bundesliga wartet auf die SGE erstmals die Teilnahme an der Champions League. Darüber hinaus wird spekuliert, dass Daichi Kamada, Evan Ndicka und Filip Kostić – die zunächst ins Schaufenster gestellt wurden – nun doch ihre Verträge verlängern könnten.

Für Sportvorstand Markus Krösche hätte es also nicht besser laufen können, denn bisher ließ er nur Spieler ziehen, die in der vergangenen Saison kaum eine Rolle bei Eintracht Frankfurt gespielt hatten. Auf einer internen Streichliste war auch Almamy Touré zu finden, der bei der SGE in den zurückliegenden drei Jahren viele Aufs und Abs erlebt hat. Wollte er wechseln, schien es, als würde er die Freigabe bekommen – bis jetzt.

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Almamy Touré im Zweikampf mit Alphonso Davies (FC Bayern, links). © Guenter Schiffmann/imago-images

Almamy Touré spielt bei Eintracht Frankfurt groß auf

Denn in der Vorbereitung spielt der französisch-malische Verteidiger auf einmal groß auf, hat deshalb sogar aktuell die Nase vorne, wenn es um mögliche Startelf-Einsätze geht. Die Neuzugänge Jérôme Onguéné und Hrvoje Smolcic hätten dann das Nachsehen. Touré präsentiert sich schnell auf den Beinen und liefert sich intensive Zweikämpfe mit seinen Gegenspielern. Darüber hinaus ist er mutig in seinen Vorstößen nach vorne und schoss im Testspiel gegen den FC Turin gleich ein Traumtor.

Wie die Bild nun berichtet, ist Almamy Touré runter von der internen Streichliste. Vielmehr könnte er sogar bald seinen bis 2023 laufenden Vertrag verlängern. „Irgendwann wird die Zeit kommen, dass man das Gespräch sucht. Ich fühle mich wohl in Frankfurt, wir haben einige tolle Sachen erlebt. Wenn sich die Option ergibt, werde ich darüber nachdenken“, wird Touré in der Bild zitiert. Das klingt nicht nach Abschied.

Almamy Touré könnte seinen Vertrag bei Eintracht Frankfurt verlängern

Almamy Touré konnte seine letzte Chance nutzen, als Trainer Oliver Glasner im Endspurt der Europa League einen Verteidiger brauchte. Sowohl im Viertelfinale gegen den FC Barcelona als auch in den beiden Halbfinals gegen West Ham und 120 Minuten im Finale hielt er hinten den Laden dicht und zeigte dabei tolle Leistungen. Das weiß Touré auch selbst: „Die Fehler haben sich minimiert. Durch gute Leistungen tankt man Selbstvertrauen. Ich versuche, so gut zu arbeiten, dass kein Weg mehr an mir vorbeiführt.“

Das nächste Highlight wartet schon, denn am 10. August – wenige Tage nach dem Start der neuen Bundesligasaison – tritt Eintracht Frankfurt beim UEFA-Supercup in Helsinki gegen Real Madrid an. (msb)

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