Adi Hütter, Trainer von Eintracht Frankfurt.
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Adi Hütter, Trainer von Eintracht Frankfurt.

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Eintracht-Profi mit schlechtem Verhältnis zu Trainer Hütter – Abgang im Winter ein Thema?

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Ein SGE-Profi hat aktuell keine guten Karten bei Adi Hütter, Trainer von Eintracht Frankfurt. Wird ein Wechsel im Winter ein Thema?

  • Danny da Costa hat keine guten Karten auf Einsätze bei Eintracht Frankfurt.
  • Der Außenbahnspieler wird zum Bankdrücker bei der SGE.
  • Ist ein Wechsel im Winter ein Thema für da Costa?

Frankfurt – Die Bundesliga hat gerade den sechsten Spieltag beendet und Eintracht Frankfurt tritt etwas auf der Stelle. Nach einem gelungenen Start mit dem Erfolg in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals bei 1860 München und sieben Punkten aus den ersten drei Bundesligaspielen ist die SGE seit drei Partien sieglos. Beim 1. FC Köln und in der heimischen Arena gegen den SV Werder Bremen musste sich die Mannschaft von Trainer Adi Hütter jeweils mit einem 1:1 begnügen. Zwischen den beiden Remis gab es noch die 0:5-Niederlage beim FC Bayern München. Eintracht Frankfurt rangiert derzeit auf Platz neun der Bundesliga-Tabelle.

Eintracht Frankfurt: Danny da Costa wird zum Bankdrücker

Nur wenig Anteil an den Ergebnissen der aktuellen Saison in der Bundesliga hat Danny da Costa. Der Außenbahnspieler von Eintracht Frankfurt stand bislang lediglich 88 Minuten auf dem Feld. In die Startelf wurde er noch gar nicht berufen und bei drei Partien saß er die vollen 90 Minuten auf der Bank. Eine schwierige Zeit für da Costa, der scheinbar den Anschluss verloren hat im Team von Eintracht Frankfurt. Beim Spiel gegen Werder Bremen wollte Trainer Adi Hütter einen neuen Impuls auf der rechten Außenbahn bringen, doch statt da Costa wechselte der Coach Aymen Barkok ein, der eigentlich in der Zentrale seine Stammposition hat. Ein positionsfremder Spieler wird dem eigentlichen Spezialisten auf der rechten Außenbahn vorgezogen – eine bittere Pille für Danny da Costa.

Könnten die momentan geringen Einsatzzeiten bedeuten, dass Danny da Costa einen Wechsel anstrebt und Eintracht Frankfurt im Winter verlassen will? Durchaus möglich, denn ständig auf der Bank zu sitzen, ist nicht der Anspruch des 27-Jährigen. Bereits in der vergangenen Spielzeit erlebte da Costa eine schwierige Phase, in der er nur selten auf dem Feld stand, doch gegen Ende der Saison eroberte er sich mit starken Leistungen seinen Stammplatz zurück. Er schien wieder gefragt zu sein bei der SGE, doch die jetzige Situation ähnelt der von vergangener Saison recht deutlich.

Eintracht Frankfurt: Verlässt da Costa den Verein im Winter?

Bereits im Sommer kamen Gerüchte um einen Wechsel von Danny da Costa auf. Der FC Schalke 04 zeigte Interesse am Frankfurter Flügelspieler. Der 27-Jährige, der bei der SGE einen Vertrag bis 2022 besitzt, hätte auf Leihbasis wechseln und auf Schalke den Posten des rechten Verteidigers übernehmen können. Beide Vereine standen in direktem Kontakt, es wurde über eine Leihgebühr plus Kaufoption verhandelt. Zu dem angestrebten Transfer kam es dann aber doch nicht, denn der Spieler selbst soll in letzter Sekunde sein Veto eingelegt haben. Die Gründe für den Rückzieher von da Costa sind nicht bekannt, er wollte aber plötzlich doch bei Eintracht Frankfurt bleiben.

Zwischen dem Spieler und Trainer Adi Hütter soll es seit längerem Spannungen geben, das Verhältnis der beiden ist nicht mehr das beste. Sollte Danny da Costa weiter nur von außen zuschauen und Hütter ihm keine Chancen mehr in der Startelf geben, wird der Wechselwunsch des Spielers im Winter wahrscheinlich stärker denn je sein und der gescheiterte Transfer im Sommer könnte nachgeholt werden.

Unterdessen erlebt einer der Spieler, die im Sommer ausgeliehen wurden, eine regelrechte Leistungsexplosion bei seinem neuen Verein. Könnte er bei seiner Rückkehr zu einer Verstärkung für Eintracht Frankfurt werden? (smr)

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