Fredi Bobic, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt.
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Fredi Bobic, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt.

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Eintracht: Wird ein Überraschungskandidat der Nachfolger von Fredi Bobic?

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Eintracht Frankfurt braucht einen neuen Sportvorstand im Sommer. Einige aussichtsreiche Kandidaten sind als Bobic-Nachfolger im Gespräch.

  • Fredi Bobic wird Eintracht Frankfurt nach der aktuellen Saison verlassen.
  • Die SGE benötigt ab Sommer einen neuen Sportvorstand.
  • Einige aussichtreiche Kandidaten sind für die Bobic-Nachfolge im Gespräch.

Frankfurt - Fredi Bobic wird Eintracht Frankfurt im Sommer definitiv verlassen, wie der Sportvorstand der SGE selbst bestätigte. Wohin sein Weg führt, ist noch nicht bekannt, vieles deutet aber auf ein Engagement bei Hertha BSC an. Die „Alte Dame“ sucht einen Nachfolger für den kürzlich beurlaubten Michael Preetz und hat Fredi Bobic als Wunschlösung für den Posten auserkoren. Bobic selbst fühlt sich der Hauptstadt sehr verbunden, seine Familie lebt dort, er spielte einst selbst für Hertha BSC und ist Mitglied des Vereins. Eintracht Frankfurt muss sich nun auf die Suche nach einem Nachfolger begeben. Wir stellen die aussichtsreichsten Kandidaten vor.

Eintracht Frankfurt: Rouven Schröder ein Kandidat für Bobic-Nachfolge

Rouven Schröder: Der ehemalige Bundesligaprofi (VfL Bochum und MSV Duisburg) arbeitete von Mai 2016 bis Mitte Dezember 2020 beim FSV Mainz 05 als Sportdirektor und bat kurz vor Weihnachten um die Auflösung seines Vertrages, dem der Verein entsprach. In Mainz war Schröder nicht unumstritten, leistete aber hervorragende Arbeit. Vor allem in Sachen Transfers hat der 45-Jährige ein gutes Händchen bewiesen, denn er holte zahlreiche günstige Spieler nach Mainz und verkaufte sie später mit einem satten Gewinn weiter. Könnte er der neue Mann bei Eintracht Frankfurt werden?

Christoph Spycher: Der Schweizer hat eine Vergangenheit bei Eintracht Frankfurt, er stand in seiner aktiven Karriere von 2005 bis 2010 bei der SGE unter Vertrag und war ein Teil seiner Zeit am Main sogar Kapitän. Der 42-Jährige kennt Trainer Adi Hütter sehr gut - beide arbeiteten bereits bei den Young Boys Bern erfolgreich zusammen. Für Spycher, dessen Vertrag in Bern noch bis 2022 läuft, müsste Eintracht Frankfurt eine Ablöse zahlen.

Eintracht Frankfurt: Kehrt Gelson Fernandes zurück?

Gelson Fernandes: Ein weiterer ehemaliger Spieler von Eintracht Frankfurt, der als möglicher Nachfolger von Fredi Bobic genannt wird, ist Gelson Fernandes. Der Schweizer beendete vergangenen Jahr seine aktive Karriere und schloss sein Sportmanagement-Studium ab. Kürzlich wurde er erst als Kandidat für den Posten des Sportdirektors genannt, als Nachfolger von Bruno Hübner. Der Schweizer weist allerdings noch keinerlei Erfahrungen auf, seine Verpflichtung wäre also ein gewisses Risiko für die SGE.

Jonas Boldt: Der derzeit beim HSV angestellte Boldt ist ein heißer Kandidat auf die Nachfolge von Fredi Bobic bei Eintracht Frankfurt, wie die „Frankfurter Rundschau“ berichtet. Der Sportvorstand vom Hamburger SV ist gut bekannt mit Eintracht-Marketingvorstand Axel Hellmann. Seine Arbeit wird sehr geschätzt und in der jüngeren Vergangenheit waren bereits mehrere europäische Top-Klubs an einer Verpflichtung Boldts interessiert.

Eintracht Frankfurt: Horst Heldt nur mit Außenseiterchancen

Horst Heldt: Zwei Jahre, von 1999 bis 2001, streifte sich Heldt das Trikot von Eintracht Frankfurt über und erzielte zehn Tore in 64 Spiele für die Adler. Derzeit ist er Sport-Geschäftsführer beim 1. FC Köln, dort aber nicht unumstritten. Seine Erfahrungen sind immens, er arbeitete bereits für den VfB Stuttgart, den FC Schalke 04 und Hannover 96. Horst Heldt wäre aber eine sehr unwahrscheinliche Lösung, da die SGE mit großer Wahrscheinlichkeit keine Ablöse für ihn zahlen würde - sollte überhaupt Interesse bestehen.

Unterdessen laufen bei Eintracht Frankfurt die Planungen für die kommende Saison laufen. Die SGE hat einen belgischen Nationalspieler als Neuzugang im Visier. Sie wollen keine wichtige Nachricht von Eintracht Frankfurt verpassen? Und so früh wie möglich informiert sein? Dann abonnieren Sie unseren neuen Eintracht-Frankfurt-Newsletter.

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