Der Frankfurter Martin Hinteregger (M) freut sich über ein Tor mit Evan N&#39Dicka (l) und Bas Dost
+
Der Frankfurter Martin Hinteregger (M) freut sich über ein Tor mit Evan N'Dicka (l) und Bas Dost

SGE

Eintracht: Top-Clubs buhlen um Evan N‘Dicka - verlässt er die SGE?

  • Sascha Mehr
    vonSascha Mehr
    schließen

Die Vereine planen bereits für die kommende Spielzeit. Ein Spieler von Eintracht Frankfurt ist dabei bei einigen Teams in den Fokus gerückt.

  • Evan N‘Dicka im Fokus mehrerer Top-Clubs
  • Eintracht Frankfurt entdeckte ihn in Frankreich
  • N‘Dicka würde teuer werden im Sommer

Frankfurt - Der Fußball ruht aktuell wegen der Coronavirus-Krise und es ist noch nicht absehbar, ob und wann der Spielbetrieb fortgesetzt werden kann. Die Verantwortlichen der Profivereine arbeiten aber natürlich trotzdem weiter mit Hochdruck und haben bereits die neue Saison im Blick. Es könnte in einigen Teams in der deutschen Bundesliga zu großen Veränderungen im Kader kommen, auch bei Eintracht Frankfurt. In den Fokus zahlreicher Top-Clubs in Ganz Europa gerückt ist Innenverteidiger Evan N'Dicka, wie „Sky Sports“ berichtet. Demnach soll er auf der Einkaufsliste von Valencia, Sevilla, AC Mailand, Inter Mailand, dem FC Arsenal und Liverpool stehen. 

Evan N'Dicka bei Eintracht Frankfurt: Zugang von AJ Auxerre

Der Franzose wurde von der Scouting-Abteilung der SGE entdeckt und von Fredi Bobic im Sommer 2018 nach Frankfurt geholt. Er spielte bis dahin in der zweiten französischen Liga, der Ligue 2, bei AJ Auxerre. Der in Paris geborene Abwehrspieler wechselte bereits im Alter von 14 Jahren in die Jugendabteilung des Teams aus der Region Bourgogne-Franche-Comté. 2014 gab er sein Debüt für die Reservemannschaft von AJ Auxerre in der viertklassigen Championnat de France Amateur. Für die Profis stand er zum ersten Mal Ende Januar 2017 auf dem Rasen, als es in der Liga gegen Clement Foot ging. Nach 1,5 Jahren in der Ligue 2 schlug Eintracht Frankfurt zu und lotste das Talent nach Deutschland. Die SGE musste dafür eine Ablöse in Höhe von fünf Millionen Euro an seinen bisherigen Arbeitgeber zahlen. Der Franzose N'Dicka sollte eine Investition in die Zukunft sein und langsam an das Tempo der Fußball-Bundesliga herangeführt werden - daraus wurde aber nichts. Den Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt wurde ziemlich schnell bewusst, dass die Ablöse gut investiert war und N‘Dicka keinerlei Eingewöhnungszeit benötigt. 

N‘Dicka stellte seine Qualitäten vom ersten Tag an im Training von Eintracht Frankfurt unter Beweis und stand bereits am ersten Spieltag in der Startelf. Insgesamt machte der Abwehrspieler 27 und 34 möglichen Spielen in der Bundesliga, dazu kommen noch neun Einsätze in der Europa League. 

Eintracht Frankfurt: Schwieriger Saisonstart für N‘Dicka

Seine zweite Spielzeit bei Eintracht Frankfurt gestaltete sich schwieriger. Nach der erfolgreichen ersten Saison fiel er in ein Formtief, was für einen jungen Spieler nichts ungewöhnliches ist. In den ersten neun Bundesligapartien stand er lediglich einmal auf dem Platz. Der Franzose kämpfte ich aber zurück und spätestens seit der Rückrunde zählt er wieder zum Stammpersonal, wenn auch nicht auf seiner angestammten Position. Adi Hütter setzt auf David Abraham und Martin Hinteregger als Innenverteidiger-Duo, N‘Dicka spielt Linksverteidiger in der Viererkette und zeigt ansprechende Leistungen. 

N‘Dicka: U16 bis U21 in allen Jugendnationalmannschaften Frankreichs

Der 1,92 Meter große N‘Dicka ist nicht nur im Verein ein wichtiger Spieler, er überzeugt auch in der Landesauswahl. Von der U16 bis zur U21 durchlief er alle Jugendnationalmannschaften Frankreichs. Ein Highlight für ihn war die U20-Weltmeisterschaft 2019 in Polen, als er mit seiner Mannschaft bis ins Achtelfinale kam. 

Der Marktwert des 20-Jährigen schoss in den letzten 1,5 Jahre in die Höhe. Beim Wechsel zu Eintracht Frankfurt betrug er lediglich 400.000 Euro, mittlerweile steht sein Marktwert bei 25 Mio. Euro - und hat sich damit mehr als verfünfzigfacht. Der Verein, der den Franzosen im Sommer verpflichten will, muss in jedem Falle tief in die Tasche greifen, denn günstig wird Eintracht Frankfurt Evan N‘Dicka wird abgeben.

Von Sascha Mehr

HFV-Präsident Stefan Reuß äußert sich zur aktuellen Situation rund um den Spielbetrieb ihn den Amateurklassen, den Verbandstag und die wirtschaftlichen Folgen, auch für den Hessischen Fußball-Verbandes selbst.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare