Der Frankfurter Martin Hinteregger (M) freut sich über sein Tor, mit Evan N‘Dicka (2.v.l.), Bas Dost (r), David Abraham (l), Filip Kostic (2.v.r.). 
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Der Frankfurter Martin Hinteregger (M) freut sich über sein Tor, mit Evan N‘Dicka (2.v.l.), Bas Dost (r), David Abraham (l), Filip Kostic (2.v.r.). 

SGE

Top-Klub buhlt intensiv um Eintracht-Star - steht Transfer bevor?

  • Sascha Mehr
    vonSascha Mehr
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Ein europäischer Top-Klub hat Interesse an der Verpflichtung eines SGE-Stars. Der Wechsel soll in diesem Sommer über die Bühne gehen.

  • Französischer Top-Klub wirft Auge auf Innenverteidiger von Eintracht Frankfurt
  • Evan N‘Dicka steht bei der SGE seit zwei Jahren unter Vertag
  • Transfer würde eine große Summe in die Kasse von Eintracht Frankfurt spülen

Frankfurt/Paris - Die Saison in der Bundesliga ist vorbei und alle Mannschaften richten ihre Aufmerksamkeit auf die neue Spielzeit, die Mitte September beginnen soll. Obwohl in den anderen großen Ligen Europas noch gespielt wird, laufen auch dort die Planungen für die Saison 2020/21 bereits auf Hochtouren. Die ersten kostspieligen Transfers sind schon getätigt, weitere werden folgen. Nun soll Spitzenklub Paris Saint Germain an Evan N‘Dicka von Eintracht Frankfurt interessiert sein, wie „le10sport.com“ berichtet.

Eintracht Frankfurt: N‘Dicka auf dem Zettel von Paris Saint Germain

Der französische Meister will in Zukunft vermehrt auf junge Spieler aus Frankreich setzen, um keine Probleme mit den UEFA-Regularien zu bekommen und hat deshalb den Verteidiger von Eintracht Frankfurt ins Visier genommen. Evan N‘Dicka steht seit zwei Jahren bei der SGE unter Vertrag und machte einen gewaltigen Sprung in seiner Entwicklung. Er kam aus der französischen zweiten Liga, von AJ Auxerre, an den Main und übertraf die in ihn gesetzten Erwartungen um ein Vielfaches. Der 20-Jährige zeigte keinerlei Anpassungsprobleme an die Bundesliga und fand sich schnell im Team von Eintracht Frankfurt zurecht. Seinen Marktwert konnte N‘Dicka in den beiden Jahren bei der SGE von 400.000 Euro auf 22,5 Mio. Euro steigern. Fredi Bobic zahlte damals fünf Mio. Euro an Auxerre - eine Investition, die sich bereits jetzt ausgezahlt hat.

Sollte Paris Saint Germain ernst machen bei Evan N‘Dicka, müsste der französische Top-Klub tief in die Tasche greifen. Die Entwicklung des Verteidigers ist noch längst nicht abgeschlossen und sein Marktwert könnte in den nächsten Jahren weiter steigen - deshalb würde Eintracht Frankfurt sein Juwel nur bei einem extrem hohen Angebot gehen lassen. Fraglich, ob Paris eine Summe bietet, die die Verantwortlichen der SGE schwach werden lässt. Der Vertrag des 20-Jährigen läuft noch bis 2023 und Eintracht Frankfurt hat keine Eile und muss ihn nicht in diesem Sommer verkaufen.

Eintracht Frankfurt: Immer wieder Gerüchte um den jungen Verteidiger

In den vergangenen Monaten kamen immer wieder Gerüchte um mögliche Interessenten für Evan N‘Dicka auf, ein ernsthaftes Angebot hat Eintracht Frankfurt aber nie erhalten. Unter anderem sollen der FC Liverpool und der FC Southampton sich mit dem Abwehrspieler beschäftigt haben.

Evan N‘Dicka hat in seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt 69 Pflichtspiele bestritten, davon 49 Partien in der Bundesliga. In der kürzlich abgelaufenen Saison stand er in insgesamt 33 Partien auf dem Feld und konnte dabei zwei Treffer erzielen. Trainer Adi Hütter stellt den 20-Jährigen als Innenverteidiger oder als Linksverteidiger auf. Der junge Franzose durchlief alle Jugendnationalmannschaften seines Heimatlandes und spielt momentan für die U21. Ein Highlight seiner bisherigen Karriere war die Teilnahme an der U20-Weltmeisterschaft 2019 in Polen. Nach drei Siegen in drei Spielen zog Frankreich ins Achtelfinale ein, wo nach einem 2:3 gegen die USA aber Endstation war für Evan N‘Dicka und seine Teamkollegen. (smr)

Unterdessen könnten einige Spieler Eintracht Frankfurt im Sommer verlassen. Eine Option für eine Verpflichtung ist Max Kruse, der derzeit vereinslos ist und mit einer Rückkehr nach Deutschland liebäugelt. Der Stürmer war bereits vor seinem Wechsel in die Türkei bei de SGE im Gespräch, sein Gehalt war aber zu hoch.

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