Florian Zorn, ehemaliges Talent von Eintracht Frankfurt, hier im Trikot des 1. FC Köln.
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Florian Zorn, ehemaliges Talent von Eintracht Frankfurt, hier im Trikot des 1. FC Köln.

SGE

Eintracht Frankfurt: Ex-Top-Talent fällt durch – Profikarriere am Ende?

Ein ehemaliges Talent von Eintracht Frankfurt steckt in einer schwierigen Situation, denn der Weg in den Profibereich scheint versperrt.

Update vom 13.10.2021, 05:57 Uhr: Florian Zorn, gebürtiger Hanauer und zwischen 2017 und 2020 in der Nachwuchsabteilung von Eintracht Frankfurt, steht in einer schwierigen Situation. Nach seinem Wechsel zum 1. FC Köln spielte er dort für die zweite Mannschaft in der Regionalliga West, musste nach der Saison 2020/21 aber gehen.

Er entschied sich für ein Engagement beim Nachbarn Fortuna Düsseldorf, doch dort ist er selbst in der U23 nur Teilzeitarbeiter. Lediglich 42 Minuten stand er in der aktuellen Spielzeit auf dem Platz. Ein Sprung zu den Profis scheint utopisch - steht die Karriere vor dem Ende?

Eintracht Frankfurt: Vertrag von Talent nicht verlängert

Erstmeldung vom 14.09.2020: Frankfurt - Die Transferphase nimmt so langsam an Fahrt auf. Eintracht Frankfurt hat die feste Verpflichtung von Andre Silva bekanntgegeben und Ante Rebic bleibt beim AC Mailand. Nach den beiden Neuzugängen Ragnar Ache und Steven Zuber sucht die SGE nach weiteren Verstärkungen für den eigenen Kader, um die Ziele in der beginnenden Saison in der Bundesliga zu erreichen. Nach der verpassten Teilnahme an der Europa League in diesem Jahr, soll ein Angriff auf die internationalen Plätze erfolgen, um vielleicht in der nächsten Spielzeit wieder Europapokal zu spielen. Bis zum 5. Oktober hat Fredi Bobic noch Zeit, um Verstärkungen für den Kader zu verpflichten. Dann schließt der Transfermarkt und wird erst wieder im Winter geöffnet.

Eintracht Frankfurt: Florian Zorn wechselt zum 1. FC Köln

Doch nicht nur bei den Profis gibt es Transfers, auch im Nachwuchs der einzelnen Bundesligisten kommt es zu Wechseln. Eintracht Frankfurt verlängerte den Vertrag von Florian Zorn aus der U19 nicht. Dieser läuft ab sofort für die U21 des 1. FC Köln auf. Zorn wurde in Hanau geboren und wechselte 2017 vom FSV Frankfurt zur SGE. Dort durchlief er die U17 und U19 der Nachwuchsabteilung. Insgesamt kommt er auf 78 Einsätze in der U17- und U19-Bundesliga Süd/Südwest, in denen er 16 Treffer erzielte und weitere fünf Tore vorbereitete. Der Mittelstürmer gehörte in der letzten Saison noch zum Stammpersonal der U19 von Eintracht Frankfurt. Jetzt hat also der 1. FC Köln zugeschlagen und den 19-Jährigen verpflichtet. Zum Einsatz kommen soll er in der U21 der „Geißböcke", die in der Regionalliga West spielt.

Beim 1. FC Köln trifft Florian Zorn auf alte Bekannte aus seiner Zeit in Frankfurt. Beim FC stehen die Talente Robert Voloder, Tim Lemperle und Sava Cestic unter Vertrag, denen in der kommenden Saison der Durchbruch in der Bundesliga zugetraut wird. Diese drei stammen ebenfalls aus der Jugend des FSV Frankfurt und wechselten nach und nach in die Domstadt. „Florian macht unser Offensivspiel variable. Er ist laufstark, hat einen großen Siegeswillen und einen guten Torriecher“, sagte Mark Zimmermann, Trainer der U21 des 1. FC Köln, dem „geissblog“ zur Verpflichtung des Ex-Spielers von Eintracht Frankfurt.

Eintracht Frankfurt: David Halbich wird Nachfolger von Zorn

Bei Eintracht Frankfurt hat sich die U19 im Sturm neu aufgestellt. In der Sommerpause wurde David Halbich aus der Nachwuchsabteilung des FC Bayern Münchens verpflichtet.  Der 18-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis 30. Juni 2021 und soll bei der U19 auf Torejagd gehen - als Nachfolger von Florian Zorn. Halbich hat nun eine Spielzeit lang Zeit, die Verantwortlichen der SGE von seinen fußballerischen Qualitäten zu überzeugen und zu zeigen, dass er bereit für einen Profivertag ist. Bevor er aber eine Chance bei den Profis in der Bundesliga bekommt, soll er bei der U19 die nötigen Tore für eine erfolgreiche Saison schießen.

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