Eintracht-Cheftrainer Adi Hütter muss den SGE-Kader entschlacken.
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Eintracht-Cheftrainer Adi Hütter muss den SGE-Kader entschlacken.

Trainingsauftakt der SGE

Hütter muss Eintracht-Kader verkleinern: Wer nicht überzeugt, ist außen vor

  • Nico Scheck
    vonNico Scheck
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Eintracht Frankfurt startet fünf Wochen vor Bundesliga-Start in die Vorbereitung. Trainer Adi Hütter muss den zu großen Kader verkleinern. Wer nicht überzeugt, ist außen vor.

  • Eintracht Frankfurt ist am Montag (17.08.2020) in die Vorbereitung für die kommende Saison gestartet
  • Mit 33 Spielern ist der Kader der Eintracht noch zu groß
  • Für Adi Hütter gilt jetzt: Aussortieren

Frankfurt - Kaum ist das Ausscheiden aus der Europa League gegen den FC Basel verdaut, muss Eintracht Frankfurt den Blick schon wieder gen kommende Saison richten. Am Montag (17.08.2020) sind die Mannen von Trainer Adi Hütter in die Vorbereitung gestartet. Dem 50-jährigen SGE-Übungsleiter kommt dabei in diesem Sommer eine besonders heikle Aufgabe zu. Er muss sein Team nicht nur innerhalb von knapp fünf Wochen fit für eine anstrengende Saison kriegen, sondern auch einen 33-Mann-Kader entschlacken, um so auch Platz für potentielle weitere Zugänge zu schaffen. Nicht so einfach.

Eintracht Frankfurt startet in Vorbereitung - und Adi Hütter muss aussortieren

Die Corona-Krise hat auch bei der Eintracht einiges durcheinander gewürfelt. Neben den finanziellen Einbußen blieb den SGE-Stars durch das Rückspiel in der Europa League gegen Basel Anfang August kaum Zeit zur Erholung. Jetzt geht es wieder in die Vollen. Sonntag standen die Corona-Tests an, am Montag die erste Trainingseinheit. Dienstag, Mittwoch und Freitag wird gleich doppelt trainiert, Hütter muss die Spreu vom Weizen trennen. Schließlich ist der Kader mit 33 Spielern völlig aufgebläht, zumal ja auch noch der ein oder andere Neuzugang kommen könnte.

Somit ist klar: Wer nicht überzeugt, ist vorerst außen vor. Laut „Bild" droht dann schnell die zweite Trainingsgruppe oder, noch radikaler, ein Abgang. Schließlich benötigt die Eintracht Einnahmen. Dass West Ham im Haller-Streit weiter nicht die nächste Rate zahlt, kommt erschwerend hinzu. Doch zurück zum Sportlichen.

Eintracht Frankfurt: Hütter sortiert aus - Diese Stars sind gefährdet

Wie „Bild“ berichtet, müssen vor allem Erik Durm, Aymen Barkok und Nils Stendera um die Zukunft bei der Eintracht kämpfen. Zudem stoßen jetzt die Neuzugänge Ragnar Ache, Steven Zuber sowie Rückkehrer Tuta und der zuletzt gesperrte Djibril Sow dazu. Auch für sie geht es von Beginn an darum, sich bei Hütter zu empfehlen.

VereinEintracht Frankfurt
TrainerAdi Hütter
Arena/StadionDeutsche Bank Park
PräsidentPeter Fischer
FarbenRot-Schwarz-Weiß
VorsitzendePeter Fischer, Fredi Bobic

Lediglich Simon Falette fehlt noch. Der 28-Jährige hat nach dem Saison-Ende in Istanbul noch Urlaub. Ohnehin sucht er einen neuen Klub. Seine Zukunft liegt wohl eher nicht bei der SGE. Positiv aus Sicht von Hütter ist, dass jetzt endlich auch Sow und Bas Dost eine komplette Sommervorbereitung bei der Eintracht absolvieren können. Im vergangenen Sommer waren die beiden Neuzugänge erst spät zum Team gestoßen und ohne Vorbereitung ins kalte Wasser geworfen worden. Insbesondere Sow schlug in Folge nur bedingt ein. Das soll sich jetzt ändern. Wenn er denn bei der Vorbereitung überzeugt.

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