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Eintracht-Profi vor plötzlichem Transfer nach Italien - Geheim-Treffen in Frankfurter Hotel

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Von: Sascha Mehr

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Amin Younes (r.) von Eintracht Frankfurt.
Amin Younes (r.) von Eintracht Frankfurt. © Juergen Kessler/Imago

Amin Younes wird für Eintracht Frankfurt nicht mehr auf dem Platz stehen. Plötzlich ergibt sich für den Profi aber eine Wechselmöglichkeit.

Frankfurt – Anfang Oktober 2020 verpflichtete Eintracht Frankfurt Amin Younes vom SSC Neapel, wo er auf dem Abstellgleis stand und keine Aussicht auf Einsätze hatte. Die SGE vereinbarte mit dem italienischen Top-Klub eine Leihe über zwei Jahre mit anschließender Kaufoption in Höhe von zwei Millionen Euro. Ein geringes Risiko also für die Adler, die hofften, dass der Offensivspieler zur Form früherer Tage zurückfindet.

Es begann vielversprechend, denn Amin Younes zeigte bei Eintracht Frankfurt sein Potenzial und lieferte konstant starke Leistungen ab. Er agierte sogar so stark, dass Jogi Löw ihn zurück in die DFB-Auswahl holte, für die er jahrelang kein Spiel mehr bestritten hatte. Plötzlich war Younes eine Option für die Europameisterschaft, doch in den endgültigen Kader der deutschen Nationalmannschaft schaffte er es schließlich nicht. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden auch keine Einsätze mehr in der DFB-Elf hinzukommen.

Eintracht Frankfurt: Amin Younes keine Option mehr

Mittlerweile ist das Tischtuch zwischen Eintracht Frankfurt und Amin Younes aber zerschnitten und es gibt für den Offensivspieler keine Chance mehr auf eine Rückkehr in den SGE-Kader. Angefangen hatte es in der vergangenen Saison beim Auswärtsspiel in Dortmund, als es einen Streit zwischen Younes und Ex-Trainer Adi Hütter gab. Der 28-Jährige war daraufhin keine Option mehr für den Coach. Younes forderte im Sommer überraschenderweise eine utopische Gehaltserhöhung, die er nicht bekam und wollte den Klub plötzlich verlassen.

Sein Wechsel nach Saudi-Arabien scheiterte und Amin Younes musste bei Eintracht Frankfurt bleiben. Am Main hat man aber keine Verwendung mehr für ihn. Er trainiert individuell und wird von Trainer Oliver Glasner nicht mehr eingesetzt.

Doch wie geht es weiter mit dem Offensivspieler? Wie die Bild-Zeitung berichtet, kam es kürzlich zu einem Treffen in der Lounge des Hotels Hilton-Frankfurt-Airport am Flughafen. Amin Younes, Spielerberater Marijo Knez und Johannes Spors, Sportdirektor beim FC Genua, waren anwesend.

Eintracht Frankfurt: Younes vor Wechsel nach Italien?

Johannes Spors ist erst seit kurzer Zeit Sportdirektor beim Team aus der Serie A und sucht dringend Verstärkungen für den Abstiegskampf. Im Januar öffnet das Transferfenster, dann könnte der Wechsel vollzogen werden. Bei Eintracht Frankfurt wird man froh sein, dass dann die Causa Younes endlich beendet ist. Auf eine Ablöse kann die SGE indes nicht hoffen. Amin Younes ist noch immer vom SSC Neapel ausgeliehen. Für eine Ablösesumme müsste Eintracht Frankfurt erst einmal selbst die Kaufoption ziehen. Doch der FC Genua wird ganz sicher keine zwei Millionen Euro ausgeben für einen Spieler wollen, der längere Zeit keine Spielpraxis hatte. Es läuft also auf eine Vertragsauflösung am Main und einem anschließenden Transfer nach Italien hinaus.

Unterdessen zeigt Eintracht Frankfurt Interesse an einem jungen Verteidiger aus Salzburg. Verstärkt er demnächst die SGE? Eintracht Frankfurt plant den Kader für die Rückrunde. Ein Quintett kann den Klub wohl in der Winterpause verlassen. (smr)

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