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Eintracht Frankfurt bietet für Sturm-Juwel aus Frankreich - auch FC Bayern und BVB waren dran

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Von: Christoph Klaucke

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Eintracht Frankfurt arbeitet an einem Transfer von Sturm-Talent Mohamed-Ali Cho.
Eintracht Frankfurt arbeitet an einem Transfer von Sturm-Talent Mohamed-Ali Cho. © Anthony Bibard/Imago

Eintracht Frankfurt plant den Transfer eines Sturm-Juwels aus Frankreich. Die Hessen geben ein Angebot ab – die Ablöse könnte aber zum Knackpunkt werden.

Frankfurt - Eintracht Frankfurt bastelt bereits eifrig am Kader für die neue Saison. Mit Jerome Onguene von RB Salzburg, Randal Kolo Muani vom FC Nantes, Faride Alidou vom Hamburger SV und Marcel Wenig von der U19 des FC Bayern stehen bereits vier Ablösefrei-Neuzugänge im Sommer fest. Das soll es aber noch längst nicht gewesen sein, beim nächsten Transfer müsste die Eintracht um Sportvorstand Markus Krösche wohl einen Teil der Europa-League-Millionen investieren.

Die SGE hat offenbar ein Auge auf ein Sturm-Juwel aus Frankreich geworfen. Die Hessen haben laut Sky ein Angebot in Höhe von sechs Millionen Euro für Mohamed-Ali Cho von SCO Angers abgegeben. Sein Klub fordert allerdings stolze 21 Millionen Euro Ablöse. „Angers wird möglicherweise noch einmal auf 15 Millionen Euro heruntergehen. Frankfurt möchte aber nicht mehr bieten als diese sechs Millionen“, sagt Sky Reporter Florian Plettenberg in Transfer Update - die Show. Das letzte Wort in dieser Angelegenheit dürfte noch nicht gesprochen sein.

NameMohamed-Ali Cho
Geboren19. Januar 2004 (Alter 18 Jahre), Stains, Frankreich
VereinSCO Angers
Marktwert15 Millionen Euro
VertragBis 30. Juni 2023

Eintracht Frankfurt: Transfer-Poker um Mohamed-Ali Cho

In nächster Zeit will Eintracht Frankfurt dem Bericht zufolge weitere Gespräche mit den Eltern, die Cho unter anderem beraten, führen. Der 18-Jährige hat noch einen Vertrag bis 2023. Angers will sein Talent im kommenden Sommer unbedingt verkaufen, um noch eine adäquate Ablöse kassieren zu können.

Cho ist mit einem Marktwert von 15 Millionen Euro der wertvollste Spieler im Kader der Westfranzosen. Zuletzt verbuchte er ein Plus von drei Millionen und zählte damit zu den Gewinnern der Ligue 1. Überhaupt sind in Chos Altersklasse bis 18 Jahren nur vier Teenager höher taxiert: Dortmunds Jude Bellingham (75. Mio. Euro), Leverkusens Florian Wirtz (70 Mio.), Barcelonas Gavi (60 Mio.) und Lyons Rayan Cherki (20 Mio.).

Eintracht Frankfurt: Auch der FC Bayern und BVB waren an Cho dran

Cho soll sogar beim FC Bayern auf dem Zettel gestanden haben und absolvierte im Jahr 2019 ein Probetraining. „Dort hinterließ er einen guten Eindruck. Für sieben, acht Millionen Euro hätten die Bayern ihn im vergangenen Jahr verpflichten können, das war dem Rekordmeister dann aber zu teuer“, erklärt Plettenberg. Nun könnte Eintracht Frankfurt sich das Juwel krallen. Die Konkurrenz ist mit Atlético Madrid und FC Chelsea allerdings gewaltig. Im vergangenen Winter sollen zudem der BVB und RB Leipzig interessiert gewesen sein.

Cho wurde zunächst bei Paris St. Germain ausgebildet, 2015 wechselte der Linksfuß in die Jugend des FC Everton. Anfang 2020 kehrte der Mittelstürmer, der auch auf den Flügeln spielen kann, nach Frankreich zurück und geht seitdem für Angers auf Torejagd. In der Ligue 1 gelangen Cho in dieser Saison in 27 Spielen seine ersten beiden Tore. (ck)

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