Filip Kostic von Eintracht Frankfurt.
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Filip Kostic von Eintracht Frankfurt.

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Transfermarkt: Klamme Eintracht muss Stars verkaufen - Kostic und Hinteregger bald weg?

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Eintracht Frankfurt will den eigenen Kader verstärken. Um die finanziellen Mittel dafür zu erhalten, müssen Spieler verkauft werden.

  • Eintracht Frankfurt benötigt Geld, um Neuzugänge zu verpflichten
  • Torro wechselt nach Spanien
  • Hinteregger, Kostic und N‘Dicka könnten SGE ebenfalls verlassen

Frankfurt - Die neue Bundesliga-Saison steht vor der Tür und die einzelnen Teams haben bereits mit der Vorbereitung begonnen , um zum Start der Spielzeit 2020/21 fit zu sein. Im Hintergrund arbeiten die Verantwortlichen der Vereine am jeweiligen Kader und versuchen, Spieler zu verkaufen und Neuzugänge an Land zu ziehen. Bei Eintracht Frankfurt haben Sportvorstand Fredi Bobic, Sportdirektor Bruno Hübner und Chefscout Ben Manga alle Hände voll zu tun, um den Kader zu optimieren. Aktuell scoutet die SGE in Italien, Spanien, Portugal und Frankreich nach neuen Spielern, die zur Mannschaft passen.

Eintracht Frankfurt: Baustellen im Kader

Eintracht Frankfurt hat mehrere offene Baustellen und will versuchen, dem eigenen Kader durch externe Neuzugänge Qualität zuzuführen. Nach dem Abgang von Mijat Gacinovic wird ein offensiver Mittelfeldspieler gesucht, der die Fäden ziehen kann und zudem torgefährlich ist. Außerdem könnte auch in der Defensive frisches Blut helfen, die Mannschaft stärker zu machen. Für neue Spieler benötigt Eintracht Frankfurt Geld, das aber in der aktuellen Phase nicht vorhanden ist - die Corona-Pandemie hat auch bei der SGE Spuren hinterlassen.

Eintracht Frankfurt muss Geld einnehmen, um auf dem Transfermarkt aktiv zu werden und die gewünschten Verstärkungen zu holen. Einige Profis könnten die SGE noch in diesem Sommer verlassen - und nicht nur Spieler aus der zweiten oder dritten Reihe. Selbst einige Leistungsträger sind nicht unantastbar und Eintracht Frankfurt würde sie bei einem entsprechenden Angebot ziehen lassen. Lucas Torro, der für 2,5 Mio. Euro zu CA Osasuna wechselte, war erst der Anfang, weitere Spieler werden folgen.

Bei den Torhütern wird aller Voraussicht nach Frederik Rönnow den Verein in der laufenden Transferphase verlassen. Der Däne ist bei Eintracht Frankfurt die Nummer zwei hinter Stammkeeper Kevin Trapp und hat nur wenig Aussicht auf regelmäßige Einsätze. Die Qualität, um bei einem Klub in einer europäischen Top-Liga zu spielen, besitzt der dänische Nationaltorhüter. Für Rönnow würde Eintracht Frankfurt eine Ablöse erhalten, die wahrscheinlich in neue Spieler reinvestiert würde Torhüter Nummer drei, Felix Wiedwald, darf den Verein ebenfalls verlassen.

Eintracht Frankfurt: Geht Filip Kostic?

Ein Spieler, für den Eintracht Frankfurt eine hohe Ablöse erzielen kann, ist Filip Kostic. Die SGE würde den Serben zwar gerne behalten, bei einem Angebot jenseits der 30 Mio. Euro ist ein Abgang des Star-Spielers aber wahrscheinlich. Die Frage ist, ob ein Verein solch eine Summe in diesem Sommer auf den Tisch legt. Sollte Eintracht Frankfurt Filip Kostic tatsächlich verkaufen, wäre Geld da, um den eigenen Kader zu verstärken und die Lücken zu schließen.

Neben Kostic wären da aber auch Martin Hinteregger und Evan N‘Dicka, die Eintracht Frankfurt ebenfalls eine üppige Summe einbringen würden, wenn auch nicht so viel wie Filip Kostic. In den letzten Wochen und Monaten tauchten immer wieder Gerüchte um die beiden Verteidiger auf. N‘Dicka wurde mit dem französischen Meister Paris Saint-Germain in Verbindung gebracht, Hinteregger hat das Interesse vom FC Southampton aus der Premier League geweckt. Das Team aus England wird vom ehemaligen Leipzig-Coach und Landsmann von Martin Hinteregger, Ralph Hasenhüttl, trainiert. Sollte Eintracht Frankfurt einer dieser drei Profis abgeben, hätte Fredi Bobic genug Geld, um auf dem Transfermarkt einkaufen zu gehen. (smr)

Unterdessen strebt Eintracht Frankfurt bei Andre Silva die Verlängerung der Leihe an. Ante Rebic soll im Gegenzug beim AC Mailand bleiben. Rodrigo Zalazar verlässt die SGE vorübergehend und schließt sich für ein Jahr dem FC St. Pauli an. 

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