Glasner und Krösche
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Oliver Glasner (l.) und Markus Krösche (r.) sind die neuen Verantwortlichen bei Eintracht Frankfurt.

SGE-Kader

Top-Vereine wollen Eintracht-Talent

  • Tobias Utz
    vonTobias Utz
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Oliver Glasner und Markus Krösche treiben die Kaderplanung der Eintracht für die kommende Spielzeit voran. Welche Rolle spielt dabei Aymen Barkok?

Frankfurt – Die Saison von Eintracht Frankfurt ist vorbei, es erscheint wie die Ruhe vor dem Sturm. Die EM 2021 steht vor der Tür und beeinflusst das Transferverhalten zahlreicher Vereine maßgeblich. Durch die Europameisterschaft werden die Aktivitäten der Klubs zeitlich nach hinten verschoben, zu groß ist das Verletzungsrisiko der Spieler im Turnier. Dominoeffekte kann bereits ein Transfer auslösen. Als Folge müssen mehrere Vereine nach Ersatz suchen.

Die Planungen der SGE treibt seit dem 1. Juni Markus Krösche voran. Neben Personalien wie André Silva, der beispielsweise von RB Leipzig oder Atletico Madrid umworben wird, oder Filip Kostic, der wohl vor der Unterschrift bei Inter Mailand steht, befindet sich auch die Zukunft weiterer Spieler auf der Eintracht-Agenda. Aymen Barkok ist beispielsweise ein Akteur, der einerseits umworben wird und der andererseits bei Frankfurt verlängern könnte. Im Mai wurde bereits spekuliert, ob Barkok in die Premier League wechseln wird. Entscheidender Faktor bezüglich Barkoks Zukunft dürfte die Einschätzung des neuen Trainers Oliver Glasner sein.

Eintracht Frankfurt: Top-Klubs wollen Aymen Barkok - Was plant Oliver Glasner?

Doch nicht nur aus England scheint es Interesse am 23-jährigen Mittelfeldspieler zu geben. Auch der FC Sevilla aus Spanien und der AS Rom aus Italien sollen sich bereits am Main erkundigt haben. Sportvorstand Krösche betonte jüngst, wie sehr man Barkok schätze: „Aymen Barkok ist ein sehr interessanter Spieler, der den Sprung aus der eigenen Jugend geschafft hat. Die Entwicklung von ihm ist sehr gut“, sagte er dem TV-Sender Sport1. In der Vorbereitung auf die neue Spielzeit habe jeder Eintracht-Spieler die Möglichkeit, sich zu zeigen und „Gas zu geben“, so Krösche im Hinblick auf die neue Zusammenarbeit mit Glasner.

Falls Eintracht Frankfurt Aymen Barkok verkaufen möchte, sollte die SGE das in dieser Transferphase tun – sonst droht ein ablösefreier Abgang. Der 23-Jährige ist vertraglich noch bis zum 30.06.2022 an die Eintracht gebunden. Das Onlineportal Transfermarkt.de schätzt seinen Marktwert derzeit auf 3,50 Millionen Euro.

Aymen Barkok im Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen. (Archivfoto)

Eine Ablöse für Barkok könnte der SGE gut zu Gesicht stehen, falls Glasner nicht mehr dem Mittelfeldspieler plant. Zahlreiche neue Namen werden bereits am Main gehandelt. Beispielsweise ist Eintracht Frankfurt offenbar an Milot Rashica von Werder Bremen interessiert. Für den Offensivspieler rufen die Bremer allerdings eine Ablösesumme von rund 15 Millionen Euro auf: Eine Summe, welche die SGE nicht ohne zusätzliche Einnahmen bezahlen könnte. (Tobias Utz)

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