Lukas Nmecha
+
Lukas Nmecha (r.) ist offenbar ins Blickfeld von Eintracht Frankfurt geraten.

SGE

Eintracht: U21-Star im Visier – doch RB Leipzig könnte der SGE zuvorkommen

  • Sascha Mehr
    VonSascha Mehr
    schließen

Eintracht Frankfurt hat einen deutschen U21-Nationalspieler als möglichen Neuzugang im Fokus. Doch RB Leipzig grätscht dazwischen und plant wohl ein Angebot.

Update vom Donnerstag, 24.06.2021, 11:00 Uhr: RB Leipzig schnappt Eintracht Frankfurt offenbar einen Stürmer vor der Nase weg. Wie die belgische Tageszeitung Het Nieuwsblad berichtet, steht Lukas Nmecha kurz vor einem Wechsel zu den Sachsen. Die Zeitung schreibt, dass mit einer Ablöse in Höhe von etwa zehn Millionen Euro zu rechnen sei.

Eintracht Frankfurt: Interesse an Lukas Nmecha

Erstmeldung vom Dienstag, 22.06.2021, 10:04 Uhr: Frankfurt – Eintracht Frankfurt tanzt in der kommenden Saison auf drei Hochzeiten. Trotz der verpassten Qualifikation für die Champions League, ist die SGE 2021/22 international vertreten. Durch Platz fünf in der Bundesliga nimmt die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner an der Europa League teil und ist direkt für die Gruppenphase qualifiziert. Für den Verein und die Fans könnten das erneut traumhafte Europapokal-Abende werden. Um den Kader auf Bundesliga, DFB-Pokal und eben die Europa League vorzubereiten, sind weitere Neuzugänge geplant.

Bislang haben die Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt Christopher Lenz (Union Berlin), Diant Ramaj (1. FC Heidenheim), Fabio Blanco (FC Valencia) und Ali Akman (Bursaspor) verpflichtet. Ebenfalls fest eingeplant ist Danny da Costa, der von einer halbjährigen Leihe zum FSV Mainz 05 zurückkehrt und eine neue Chance bei der SGE erhalten soll. Die Situation der weiteren Leihspieler ist dagegen noch offen. Dejan Joveljic (Wolfsberger AC) und Rodrigo Zalazar (FC St. Pauli) spielten in der vergangenen Spielzeit stark auf und dürften eine Chance bekommen, sich in der Vorbereitung unter dem neuen Coach zu beweisen und einen Platz im Kader von Eintracht Frankfurt zu ergattern.

Eintracht Frankfurt: Leihspieler kehren zurück

Dagegen scheint die Zeit von einem Duo bei Eintracht Frankfurt abgelaufen zu sein. Frederik Rönnow und Goncalo Pacienia, die beide ein Jahr auf Leihbasis beim FC Schalke 04 spielten und mit den „Knappen“ sang- und klanglos in die 2. Bundesliga abgestiegen sind, haben eher keine Zukunft am Main. Rönnow konnte sich nicht als Nummer eins durchsetzen und wird nicht erneut mit dem Platz auf der Bank vorlieb nehmen. Der dänische EM-Teilnehmer könnte nach der Europameisterschaft zu einem Klub wechseln, bei dem er die Nummer eins ist. Paciancia war lange verletzt und konnte in Gelsenkirchen nie sein Potenzial ausschöpfen.

Neben möglichen Neuzugängen halten sich hartnäckig Gerüchte über Abgänge bei Eintracht Frankfurt. Insbesondere Andre Silva und Filip Kostic sind begehrt bei zahlreichen europäischen Vereinen. Das Duo würde gerne in der Champions League spielen und könnte der SGE üppige Ablösesummen einbringen. Ob einer oder gar beide Profis Eintracht Frankfurt verlassen, wird sich wahrscheinlich erst nach der Europameisterschaft entscheiden. Im Falls eines Wechsels von Torjäger Silva hätte die SGE Handlungsbedarf im Angriff und bräuchte einen Nachfolger für den Portugiesen.

EM-Titel U21: Lukas Nmecha - der Held seiner Mannschaft

Eintracht Frankfurt mit Interesse an Deutschlands U21-Star Lukas Nmecha

Ein Spieler, der im Fokus von Eintracht Frankfurt stehen soll, ist der deutsche U21-Europameister Lukas Nmecha, wie der TV-Sender Sky berichtet. In der vergangenen Saison war der 22-Jährige von Manchester City an den RSC Anderlecht ausgeliehen. In Belgien absolvierte Nmecha 31 Spiele, in denen er 14 Tore erzielte und einen weiteren Treffer vorbereitete. Bei Manchester City hat er noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022. In der Vergangenheit berichtete Lukas Nmecha, dass es für ihn ein Traum sei, in der Bundesliga zu spielen.

Eintracht Frankfurt ist aber nicht der einzige Klub aus der Bundesliga, der Interesse an dem Mittelstürmer hat. Vizemeister RB Leipzig und der VfB Stuttgart sollen den 22-Jährigen ebenfalls auf dem Zettel haben, der wohl eine Ablösesumme in Höhe von zehn Millionen Euro kostet. Ein Betrag, den sich Eintracht Frankfurt nur dann leisten kann, wenn Transfereinnahmen generiert werden.

Unterdessen könnte den möglichen Abgang von Filip Kostic ein ein Außenstürmer aus Italien abfedern. Ein talentierter Angreifer verlässt Eintracht Frankfurt ablösefrei. Den Sprung zu den Profis traute man ihm scheinbar nicht zu. (smr)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare