Mohamed Elyounoussi (links) wird mit Eintracht Frankfurt in Verbindung gebracht.
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Mohamed Elyounoussi (links) wird mit Eintracht Frankfurt in Verbindung gebracht.

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Celtic Glasgow-Stürmer heißer Kandidat bei Eintracht Frankfurt

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Ein norwegischer Nationalspieler wird mit einem Wechsel zu Eintracht Frankfurt in Verbindung gebracht.

Frankfurt – Eintracht Frankfurt steckt mitten in der Kaderplanung für die kommende Saison. Trotz des Verpassens der Champions League an den letzten beiden Spieltagen wird die SGE in der Spielzeit 2021/22 international vertreten sein. Die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner hat sich für die Gruppenphase der Europa League qualifiziert, ist damit in drei Wettbewerben vertreten und muss den vorhandenen Kader anpassen. Als Neuzugänge stehen bislang Diant Ramaj (1. FC Heidenheim), Ali Aktan (Bursaspor), Fabio Blanco (FC Valencia) und Christopher Lenz (Union Berlin) fest. Es wird allerdings weitere Zu- und Abgänge geben in den nächsten Wochen.

Durch die starke Saison von Eintracht Frankfurt sind mehrere Leistungsträger in den Fokus europäischer Top-Klubs gerückt. André Silva, Filip Kostic, Daichi Kamada und Evan Ndicka sind beliebt in ganz Europa. Bei einem unmoralischen hohen Angebot würde Eintracht Frankfurt sicherlich schwach werden und einen oder sogar mehrere seiner Stars abgeben. Dadurch wäre dann Kapital vorhanden, um den eigenen Kader zu verstärken und damit auf die harte Saison vorbereitet zu sein.

Eintracht Frankfurt: SGE mit Interesse an Mohamed Elyounoussi?

Die norwegische Tageszeitung Verdens Gang berichtet, dass Eintracht Frankfurt bald seinen nächsten Neuzugang begrüßen könnte, denn es soll großes Interesse an Mohamed Elyounoussi bestehen. Der 26-Jährige spielte die letzten beiden Jahre auf Leihbasis bei Celtic Glasgow in der schottischen Premiership. Ab Juli steht er wieder bei seinem Stammverein FC Southampton in der Premier League unter Vertrag, welcher noch bis zum 30. Juni 2023 läuft.

Bei Celtic Glasgow absolvierte der Offensivspieler 28 Spiele, in denen er acht Tore erzielte und weitere vier Treffer vorbereitete. Er ist auf der linken Außenbahn zuhause und könnte eine Alternative zu Filip Kostic sein. Selbst wenn der Serbe bei Eintracht Frankfurt bleiben sollte, macht der Transfer eines weiteren Profis für die linke Seite Sinn, denn in der vergangenen Spielzeit war Kostic der einzige verlässliche Spieler auf dieser Position. Anders als Kostic ist Mohamed Elyounoussi kein klassischer Vorbereiter, er besticht mehr durch eigene Torgefahr und sucht selbst häufig den Abschluss.

Der Marktwert von Mohamed Elyounoussi beträgt derzeit zwölf Millionen Euro – günstig würde ein Transfer des norwegischen Nationalspielers also nicht werden. Eine weitere Leihe, diesmal zur SGE, gilt als ausgeschlossen. Der englische Klub will eine hohe Ablöse für den Linksaußen generieren und an möglichen Interessenten mangelt es offenbar nicht. Neben Eintracht Frankfurt sollen aus der Bundesliga der VfL Wolfsburg und Hertha BSC Berlin an dem 26-Jährigen interessiert sein. Wolfsburg könnte ihn mit der Champions League locken, die Berliner Hertha mit einem üppigen Gehalt.

Eintracht Frankfurt: Transfer von Mohamed Elyounoussi wird nicht günstig

Der FC Southampton verpflichtete den norwegischen Nationalspieler im Sommer 2018 für 18 Millionen Euro vom FC Basel. In England rechtfertigte Mohamed Elyounoussi diese hohe Ablöse aber nie. Nach seinem Transfer absolvierte er lediglich 16 Spiele für Southampton in der Premier League und stand regelmäßig nicht einmal im Kader. Ob es in der kommenden Saison zu einem weiteren Versuch kommt, sich in Southampton durchzusetzen, erscheint doch sehr fraglich. Eintracht Frankfurt müsste sich finanziell strecken, um eine Chance auf die Verpflichtung des Linksaußen zu haben.

Unterdessen plant Borussia Dortmund mit sieben Profis nicht mehr. Würde einer davon Eintracht Frankfurt gut zu Gesicht stehen? Oliver Glasner und Markus Krösche treiben die Kaderplanung der Eintracht für die kommende Spielzeit voran. Welche Rolle spielt dabei Aymen Barkok? (smr)

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