Kostic, Zuber und Ndicka im Training von Eintracht Frankfurt
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Filip Kostic (l.), Steven Zuber (m.) und Evan Ndicka (r.) stehen allesamt noch einer unsicheren Zukunft.

Transferperiode

Eintracht Frankfurt: SGE-Talent im Transfer-Fokus – Serie A lockt

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
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Die Verantwortlichen der SGE feilen noch am Kader. Mehrere Spieler von Eintracht Frankfurt könnten noch gehen.

Frankfurt – Derzeit herrscht viel Bewegung auf dem Transfermarkt. In den letzten Tagen der Transferperiode ist es gängig, dass viele Vereine nochmals ihre Kader auf deren Tauglichkeit, eine erfolgreiche Saison zu spielen, überprüfen: so auch bei Eintracht Frankfurt. Sowohl neue Namen als Zugänge, wie beispielsweise Stürmer Vinicus von Benfica Lissabon oder Ritsu Doan von der PSV Eindhoven, als auch Kandidaten für Abgänge spielen dabei eine Rolle.

Ein Name, der bereits seit längerer Zeit kursiert, ist der von Steven Zuber. Seit Monaten gibt es Spekulationen um seine Zukunft. Zunächst berichteten zahlreiche Medien, dass internationale Vereine ein Auge auf den 30-Jährigen geworfen haben sollen. Dazu sollen Dinamo Moskau, der FC Turin und Olympique Marseille zählen. Nun hat Zubers Berater erneut in aller Deutlichkeit klargemacht, dass Zuber Eintracht Frankfurt verlassen werde.

Eintracht Frankfurt: Was wird aus Steven Zuber?

Vonseiten der Eintracht hieß es stetig, dass bislang kein Angebot für Steven Zuber eingegangen sei. Sprich: wo kein Angebot, da kein Käufer. Ein neuer Klub, der bislang noch keine Rolle in der Diskussion gespielt hat, möchte nun offenbar konkreter werden. Die Frankfurter Rundschau berichtet, dass der FC Venedig bereit ist, Zuber zu verpflichten. Die Venezianer wollen dem Bericht zufolge 2,5 Millionen Euro als Angebot aufrufen. Diese Summe liegt einerseits unter Zubers Marktwert, der laut dem Branchenportal Transfermarkt.de bei 3,5 Millionen Euro liegt, und andererseits wohl unter den Vorstellungen der Eintracht-Verantwortlichen. Die Bild-Zeitung berichtete vor einigen Wochen, dass Zuber die SGE für fünf Millionen Euro in diesem Sommer verlassen könne. Das entspräche der doppelten Summe des Venedig-Angebots. Doch auch vom FC Venedig ist dem Bericht der FR* zufolge noch kein Zuber-Angebot am Main eingegangen.

Sportvorstand Markus Krösche hat in der Endphase des Transfersommers noch alle Hände voll zu tun.

„Die geflügelten Löwen“; wie sich die Venezianer bezeichnen, sind in der abgelaufenen Spielzeit in die erste Liga Italiens, die Serie A , aufgestiegen. Nach 19 Jahre Abstinenz ist der Klub nun wieder erstklassig.

Während Zubers Zukunft in Frankfurt noch ungewiss ist, dürfte die von Amin Younes geklärt sein. Der Dribbelkünstler steht vor einem Wechsel nach Saudi-Arabien. (tu) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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