SGE

Eintracht Frankfurt auf der Suche nach einem Spielmacher: Kevin Stöger einer für die SGE? 

Düsseldorfs Kevin Stöger ist ab Sommer ablösefrei zu haben. Würde der Spielgestalter zu Eintracht Frankfurt passen?

  • Kevin Stöger von Fortuna Düsseldorf ist im Sommer ablösefrei
  • Eintracht Frankfurt ist auf der Suche nach Neuzugängen
  • Passt Kevin Stöger zur SGE?

Düsseldorf - Die Bundesliga steht kurz vor dem Re-Start und bei den meisten Vereinen geht es noch um das Erreichen der Ziele. Der Kampf um die Meisterschaft ist so spannend, wie schon seit Jahren nicht mehr und auch im Abstiegskampf müssen die einzelnen Teams um jeden Punkt kämpfen, um nicht den Gang in die Zweitklassigkeit antreten zu müssen. 

Eintracht Frankfurt: Suche nach Neuzugängen

Neben dem Kampf um Zählbares geht es für die Vereine und einzelnen Spieler aber auch um die Zukunft über die aktuelle Spielzeit hinaus. In Zeiten der Corona-Pandemie schauen die Klubs bei Neuzugängen auf kostengünstige Profis. Ablösefreie Akteure stehen ganz hoch im Kurs. Einer dieser Spieler, deren Vertrag nach der Saison ausläuft, ist Kevin Stöger von Fortuna Düsseldorf

Bei den Rheinländern ist Stöger der Gestalter im Mittelfeld, der die Fäden zieht und das Spiel lenkt. Der Verein versucht seit Monaten den auslaufenden Vertrag zu verlängern, bislang aber ohne Erfolg. Der Spieler zögert, denn er ist begehrt und hat einige Angebote auf dem Tisch liegen. Zudem befindet sich Fortuna Düsseldorf mitten im Abstiegskampf und es ist unklar, in welcher Liga die Rheinländer in der kommenden Saison spielen werden. Bei einem Abstieg aus der Bundesliga wird Kevin Stöger nicht zu halten sein. 

Uwe Rösler, Stögers aktueller Trainer bei Fortuna Düsseldorf, schwärmt von seinem Spielgestalter: „Er findet Lösungen, auch wenn man es bei Ballbesitz mal ruhiger angehen lässt. Stöger kann ein Spiel in allen Belangen dirigieren.“ Der Kampf um eine Vertragsverlängerung wird nicht einfach, doch Düsseldorf will nicht aufgeben. „Unser System ist sehr auf ihn zugeschnitten. Sicher ist, dass es wegen seiner Leistungen und seiner Qualität Anfragen geben wird”, sagte Uwe Rösler gegenüber dem „Express”.

Eintracht Frankfurt: Stöger ist noch auf dem Markt

Der Spieler selbst hat sich noch nicht endgültig entschieden: „Wir haben zuletzt viele Gespräche geführt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass ich bleibe. Dafür muss natürlich der Klassenerhalt her. Ich werde mit meiner Frau und meinem Berater entscheiden, was für mich das Beste sein wird. Es gibt natürlich Kontakte mit anderen Bundesligisten, aber auch mit Vereinen in der Premier League“, sagte Stöger dem „Express“. 

Eine große Stärke von Kevin Stöger ist die Flexibilität. Er kann sowohl als „Zehner“, als „Achter“ und sogar als „Sechser“ auflaufen und so gleich mehrere Positionen im zentralen Mittelfeld abdecken. Der Ex-Bochumer ist laufstark und hat die Technik und das Gespür für Pässe in die Tiefe, mit denen jede Abwehrreihe große Schwierigkeiten bekommt. 

Der erste Verein, der seinen Hut in den Ring geworfen hat, ist Schalke 04. Nach Informationen der „Bild“ ist der Revierklub am Düsseldorfer Mittelfeldspieler interessiert und würde ihn gerne ablösefrei nach Gelsenkirchen holen. Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider und Kevin Stöger kennen sich aus gemeinsamen Tagen beim VfB Stuttgart, wo der Spieler von 2009 bis 2013 unter Vertrag stand. 

Eintracht Frankfurt: Mittelfeldspieler gesucht

Bei Eintracht Frankfurt drückt im Mittelfeld der Schuh und die SGE schaut sich nach Verstärkungen für die Zentrale um. Eine Verpflichtung von Kevin Stöger würde Sinn machen, da er aufgrund seiner Flexibilität viele Positionen bekleiden kann, auf denen Bedarf bei der SGE herrscht. Zudem wäre er auch bei Eintracht Frankfurt Taktgeber im Mittelfeld, der das Sturmtrio Paciencia, Silva und Dost mit feinen Zuspielen füttern kann. 

(smr)

Unterdessen sucht Andre Schürrle ein neues Team. Wäre er eine Option für Eintracht Frankfurt? TorhüterFrederik Rönnow wird Eintracht Frankfurt vermutlich im Sommer verlassen, da er nicht an Kevin Trapp vorbeikommt.

Eintracht Frankfurt plant die neue Saison. Da einige Spieler den Verein verlassen könnten, suchen die Verantwortlichen nach Verstärkung auf einigen Positionen. Laut eines Medienberichts ist dabei auch Mohammed Kudus aus Dänemark ins Blickfeld der Hessen gerückt. 

Rubriklistenbild: © picture alliance/Thomas Frey/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare