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Marko Grujic würde gut zu Eintracht Frankfurt passen. 

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Transfers: Schlägt die Eintracht bei einem dieser Mittelfeldspieler zu?

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Die Planungen für die kommende Saison laufen und die Eintracht hat Bedarf im Mittelfeld. Wir präsentieren zehn Spieler, die passen könnten.

  • Die Bundesliga-Klubs planen die kommende Spielzeit
  • Eintracht Frankfurt sucht Verstärkungen im Mittelfeld
  • Diese Mittelfeldspieler könnten zu Eintracht Frankfurt passen

Frankfurt - Trotz Corona-Krise laufen die Planungen der Vereine für die kommende Saison auf Hochtouren. BeiEintracht Frankfurt deutet bei Makoto Hasebe sowie Gelson Fernandes das Karriere-Ende an. Außenbahnspieler Filip Kostic hat durch seine starken Leistungen das Interesse vieler Top-Klubs geweckt. Sollten diese drei Spieler Eintracht Frankfurt verlassen, benötigt der Verein adäquaten Ersatz, um die Mannschaft zu verstärken. Wir haben zehn Mittelfeldspieler aufgelistet, die gut zu Eintracht Frankfurt passen würden.

Eintracht Frankfurt: Marko Grujic wäre Verstärkung

Marko Grujic (Hertha BSC): Der Serbe ist ein sehr intelligenter Spieler und konnte in der  Saison 2018/19 sein großes Talent unter Beweis stellen. In der laufenden Spielzeit steckt er genauso wie sein Klub in der Krise. Grujic ist vom FC Liverpool an Berlin ausgeliehen und muss nach der Saison zurück nach England. Im Star-Ensemble der „Reds“ hat Jürgen Klopp jedoch keine Verwendung für ihn. Zu Eintracht Frankfurt würde er als Taktgeber bestens passen. Eine weitere Stärke ist seine Präsenz in der Luft und seine Torgefährlichkeit bei Standards.

Arne Maier (Hertha BSC): Der ehemalige U21-Nationalspieler war lange verletzt und kämpfte sich erst vor Kurzem zurück in die Mannschaft. Im Winter kritisierte er öffentlich die Vereinsführung und forcierte seinen Wechsel. Hertha BSC ließ den Mittelfeldspieler aber nicht gehen. In der Rückrunde kommt Maier auf vier Einsätze, einen guten Stand hatte er bei den Ex-Trainern Klinsmann und Nouri aber nicht. Vieles wird davon abhängen, wie Bruno Labbadia mit ihm plant und ob er den Klub im Sommer verlassen darf. 

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Leonardo Bittencourt (Werder Bremen): Der kleine und technisch versierte Außenbahnspieler blühte nach seinem Wechsel von der TSG Hoffenheim zu Werder Bremen wieder auf und zeigt seine Qualitäten. Bei einem Abstieg der Hanseaten wäre der 26-Jährige günstig zu bekommen und eine echte Option fürEintracht Frankfurt.

Eintracht Frankfurt: Mo Dahoud ohne Chance in Dortmund

Mahmoud Dahoud (Borussia Dortmund): Angeblich hatte der Mittelfeldspieler um seine Freigabe gebeten, was sein Berater dann aber dementierte. Fakt ist, dass sich Dahoud beim BVB nicht durchsetzen konnte, und der BVB ihn abgeben würde. Mit seiner Präsenz, Laufstärke und den technischen Fähigkeiten würde er gut ins Mittelfeld von Eintracht Frankfurt passen. 

Thomas Delaney (Borussia Dortmund): Der Abräumer im defensiven Mittelfeld befindet sich in einer schwierigen Lage. Nach einem Bänderriss im Sprunggelenk setzten ihn Knieprobleme außer Gefecht. Sein bislang letztes Spiel absolvierte Delaney Ende Oktober 2019. Durch die große Konkurrenz im BVB-Mittelfeld könnte ein Abschied im Sommer bevorstehen. Mit seiner Robustheit, Kopfball- und Zweikampfstärke und körperlichen Präsenz wäre er der optimale Nebenmann für Sebastian Rode bei Eintracht Frankfurt

Erik Thommy (Fortuna Düsseldorf): Der Offensivspieler ist aktuell nur vom VfB Stuttgart  ausgeliehen und muss nach der Saison zurück. Unklar ist, wie der VfB mit ihm plant. Thommy besticht durch seine Schnelligkeit und den Zug zum Tor. Er würde Eintracht Frankfurt mehr Alternativen in der Offensive geben. 

Kevin Stöger (Fortuna Düsseldorf): Er ist das Herz und der Taktgeber des Düsseldorfer Spiels. Sein Vertrag läuft aus und er wäre ablösefrei zu haben. Mit ihm würde sich Eintracht Frankfurt einen Spielgestalter holen, der seine Mitspieler bestens in Szene setzen und eine Partie lenken kann.

Janik Haberer (SC Freiburg): Der vielseitig einsetzbare Mittelfeldspieler kann im Sommer ablösefrei wechseln und ist im In- und Ausland begehrt. Zu den Stärken von Janik Haberer zählen – neben seiner Vielseitigkeit – Schnelligkeit, Übersicht und Torgefahr. Gerade für Teams mit Mehrfachbelastung kann er eine sinnvolle Ergänzung sein.

Eintracht Frankfurt: Caligiuri als Alternative?

Daniel Caligiuri (FC Schalke 04): Der Schalker erholt sich gerade von einer langwierigen Innenbandverletzung. Trotz seiner bereits 32 Jahre dürfte der Außenbahnspieler noch zwei bis drei Jahre im Tank haben. Durch seine Erfahrung, die Gefährlichkeit bei Standards und die Laufstärke würde er noch immer einige Teams in der Bundesliga, auch Eintracht Frankfurt, verstärken – oder zumindest sinnvoll ergänzen.

Sebastian Rudy (TSG Hoffenheim): Bei Schalke 04 kam der zentrale Mittelfeldspieler nicht zurecht und wurde in den Kraichgau ausgeliehen. In Hoffenheim überzeugt der 30-Jährige, doch die TSG entschied sich gegen eine feste Verpflichtung. Rudy muss nach Schalke zurück, die „Knappen“ suchen aber bereits nach einem Abnehmer. Wäre er eine Option für Eintracht Frankfurt?

Von Sascha Mehr

Unterdessen verzichten die Profis von Eintracht Frankfurt auf Gehalt in der Corona-Krise. Durch Corona stürzen die Marktwerte der Spieler von Eintracht Frankfurt in den Keller.

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