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Eintracht Frankfurt: Verpokern sich Ndickas Berater bei Interessenten?

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Von: Johannes Skiba

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Die Interessente von Eintracht Frankfurts Evan Ndicka stehen Schlange. Doch die hohen Forderungen der Berater schrecken einige Klubs offenbar ab.

Frankfurt – Während Eintracht Frankfurt im Trainingslager in Dubai weilt, ist hinter den Kulissen offenbar viel Betrieb. Die Winter-Transferphase bedeutet viel Arbeit für Sportvorstand Markus Krösche. Besonders die Situation um Evan Ndicka, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, wird von den Fans der SGE mit Spannung beobachtet.

Laut Sport1-Reporter Christopher Michel sind einige Interessenten jedoch bereits abgesprungen. Die Forderungen vom Berater des Defensivspezialisten sind wohl zu hoch gegriffen. Michel berichtet, es gehe um ein 50-Millionen-Paket, das sich aus etwa 15 Millionen Euro Handgeld sowie einem jährlichen Salär von 7 Millionen Euro zusammensetzt. Das ist anscheinend selbst für die zahlungskräftigen, interessierten Klubs zu viel.

Eintracht Frankfurt - TSG Hoffenheim, 1. FBL Evan Ndicka (Eintracht Frankfurt, 2). Bundesligaspiel zwischen Eintracht Fr
Evan Ndicka im Trikot von Eintracht Frankfurt. © Kessler/imago

FC Barcelona weiter an Eintrachts Ndicka dran

Eine Vertragsverlängerung Ndickas bei Eintracht Frankfurt scheint nicht mehr realistisch zu sein. Seit dem 1. Januar darf der Franzose offiziell mit anderen Vereinen über einen neuen Vertrag verhandeln. Immerhin scheint ein Wechsel noch im Winter eher unwahrscheinlich, sodass die SGE noch ein halbes Jahr von Ndickas Leistungen profitieren kann. Im Sommer steht dann aber der ablösefreie Wechsel bevor.

Der FC Barcelona gilt nach wie vor als einer der Hauptinteressenten. Ob die Katalanen den finanzstarken Forderungen Ndickas und seiner Berater standhalten, ist ungewiss. Die Spanier sind bereits seit einiger Zeit selbst in einer finanziell unsicheren Lage. Die Defensive von Barcelona ist mit nur sechs Gegentreffer außerdem die mit Abstand sicherste im spanischen Oberhaus. Auf internationalem Parkett hat es dennoch nicht für die Qualifikation für das Achtelfinale der Champions-League genügt – anders als bei der SGE.

Ndicka will sich mit Eintracht Frankfurt im Achtelfinale der Champions-League zeigen

Für Eintracht Frankfurt könnte der Verteidiger auch in seiner letzten Halbserie als Adlerträger enorm wichtig werden. Noch spielt die SGE in allen drei Wettbewerben mit. Ende Februar steht dann das heißersehnte Champions-League-Achtelfinale gegen die SSC Neapel an. Diese Partie bieten Evan Ndicka eine hervorragende Möglichkeit, den von seinen Beratern geforderten Wert doch noch zu untermauern. Einen Nachfolger für den Franzosen hat die SGE offenbar schon auf dem Schirm. (jsk)

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