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Dejan Joveljic ist eine Investition in die Zukunft bei Eintracht Frankfurt.

Eintracht Frankfurt

Zwischenfazit: So schlagen sich die Eintracht-Neuzugänge

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Der Bundesligastart steht kurz bevor und die Eintracht hat bisher sechs Neuzugänge präsentiert. So schlagen sich die einzelnen Akteure bisher.

Wer hat bisher auf sich aufmerksam gemacht, wer hat seinen Stammplatz schon sicher und wer muss noch zulegen? Ein Zwischenfazit der Neuzugänge.

Dominik Kohr: Der defensive Mittelfeldspieler kam für etwa neun Millionen Euro von Ligakonkurrent Bayer Leverkusen. Der ehemalige Augsburger ist ein klassischer Abräumer, der seine Qualitäten aber auch im Spiel nach vorne hat. Bisher machte er seinen Job souverän und erzielte im Qualifikationsspiel in Vaduz sogar sein erstes Pflichtspieltor für die SGE. Er hat seinen Stammplatz aktuell sicher. Das könnte sich aber ändern, wenn die noch verletzten Sow und Rode wieder völlig fit sind.

Prognose: Pendelt zwischen Spielfeld und Bank.

Sebastian Rode: Der letztjährige Leihspieler konnte fest verpflichtet werden von Borussia Dortmund. Sein Comeback feierte er noch nicht, er ist aber nach seiner Verletzung, die er sich in der vergangenen Saison beim Spiel in London zugezogen hatte, wieder nah dran an der Mannschaft. Wenn Rode seine Leistung aus der Rückrunde der vergangenen Spielzeit bestätigt, geht an ihm kein Weg vorbei.

Prognose: Stammplatz

Eintracht Frankfurt: Martin Hinteregger ist unverzichtbar

Martin Hinteregger: Der nächste Leihspieler, der nun auch einen langfristigen Vertrag in Frankfurt unterschrieben hat. Fredi Bobic kämpfte lange um ihn und hatte schließlich auch Erfolg. Hinteregger kennt die Mannschaft bereits und benötigt keinerlei Eingewöhnungszeit. Mit seiner Leidenschaft, seinem Einsatzwillen und der Zweikampfstärke, ist er unverzichtbar für die SGE.

Prognose: Stammplatz

Kevin Trapp: Die Verpflichtung dürfte Freude und gleichzeitig Erleichterung bei vielen fans der Frankfurter Eintracht ausgelöst haben. Der Keeper unterschrieb bis 2024 in Frankfurt. Trapp ist nicht nur Leistungsträger und Führungsspieler, sondern auch Publikumsliebling. Er wird auf Jahre die unangefochtene Stammkraft im Tor der Adler sein.

Prognose: Stammplatz

Erik Durm: Weltmeister 2014 ist Erik Durm geworden, ohne auch nur eine Minute auf dem Platz gestanden zu haben. Danach ging es für ihn, vor allem aufgrund Verletzungen, bergab. In der Premier League konnte er seine Leistung stabilisieren und nach dem Abstieg von Huddersfield Town kommt er zurück in die Bundesliga. Bei der Eintracht ist er für die Breite geholt worden. Er hat bereits viel Erfahrung, ist verlässlich und unaufgeregt. Durch die vielen Spiele, die mit der Qualifikation für die Gruppenphase der Europa League auf die SGE zukommen können, wird Durm seine Chance bekommen.

Prognose: Auswechselbank

Eintracht Frankfurt: Joveljic eine Investition in die Zukunft

Dejan Joveljic: Der junge Angreifer muss noch viel lernen und sich weiterentwickeln. Diese Zeit wird ihm bei der Eintracht gegeben. In der Vorbereitung ließ er seine Qualitäten bereits aufblitzen. Er überzeugt vor allem durch seine Torgefährlichkeit und Abgezocktheit vor dem gegnerischen Gehäuse. Joveljic wird sicherlich seine Einsätze bekommen - erst einmal aber nur als Joker.

Djibril Sow: Der Schweizer ist das Sorgenkind unter den Neuzugängen. Als bisheriger Königstransfer gekommen, zog er sich einen Sehneneinriss im Oberschenkel zu und arbeitet seitdem in der Reha an seinem Comeback. Für ihn geht es primär darum, wieder richtig fit zu werden. Im Vollbesitz seiner Kräfte, wird er sich seinen Stammplatz im Mittelfeld sichern. 

Prognose: Stammplatz (ab September)

(smr)

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