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Eintracht Frankfurt: Die Einzelkritik zum Spiel gegen Hannover

Wie haben sich die Adler gegen Hannover geschlagen? Wir bewerten die Spieler in unserer Einzelkritik.

Was für ein Sieg für die Eintracht gegen Hannover. Mit dem 3:0 haben sich die Adler verdient auf den sechsten Tabellenplatz gesetzt. So haben Sie sich in der Partie gegen die Hannoveraner geschlagen:

Überragend

Martin Hinteregger: Hielt hinten den Laden als zentraler Verteidiger dicht, das machte er sehr souverän und kompromisslos, rettete einige Mal in Not. Vor dem wichtigen 1:0 mit dem Ballgewinn und dem öffnenden Pass auf Haller. Gut gemacht.

Einfach gut

Luka Jovic: Vergab schon in der vierten Minute eine Großchance – das sah ganz schön überheblich aus. Trotzdem an vielen gefährlichen Situationen beteiligt. Bereitete den Führungstreffer mustergültig vor, machte das 2:0 selbst per Kopf (63.). Sein 15. Saisontor. Wird mit jedem Treffer teurer.

Filip Kostic: Anfangs wechselhaft, insgesamt ein Aktivposten auf links. Hinten mit ein paar Problemen gegen den wuseligen Haraguchi. Im zweiten Durchgang noch sehr viel agiler, bereitete das 2:0 mit einer perfekten Flanke vor, machte mit dem 3:0 den Deckel drauf.

Sebastian Rode: Giftig und bissig, setzte nach, gab keinen Ball verloren. Ohne große spielerische Linie, aber mit umso mehr Herz. Dribbelte einmal nach hinten und verlor prompt den Ball. Kann mal passieren, sollte aber nicht so oft passieren. Mit einer „Monstergrätsche“ gegen Haraguchi (67.).

Lesen Sie hier noch einmal den ganzen Spielbericht.

Ante Rebic: Begann, wie so oft, etwas fahrig und unkonzentriert. Mit einigen Stockfehlern. Nach der Pause eiskalt, da vollstreckte er zum 1:0, natürlich wieder mit links (54.).

Almamay Touré: Fürs erste Mal auf jeden Fall okay. Es schien nicht so, als habe er Schwierigkeiten, sich einzufinden in die neue Mannschaft. Ganz solide als rechtes Glied der Dreierabwehrkette, einmal etwas übermütig mit einer Grätsche im Strafraum. Das kann auch mal ins Auge gehen. Verschätzte sich einmal gegen Weydandt (48.). Mit einem guten Pass auf Rebic, der von 96-Keeper Esser geblockt wurde (25.). Ein guter Fußballer ist er allemal, das war schon zu sehen.

Kevin Trapp: Fast gar nicht geprüft, musste selten eingreifen, mit dem Fuß gewohnt geschmeidig. Nutzte die freie Zeit auch, um seine Vorderleute lautstark aufzurütteln – das war ab und an nötig.

Evan Ndicka: Gewohnt abgeklärt, den jungen Mann bringt scheinbar nichts aus der Ruhe. Hatte aber anfangs seine Mühe mit den quirligen Japanern Asano und Haraguchi.

Mittelprächtig

Sébastien Haller: Hatte seine Füße im Spiel, als die Eintracht in Führung ging, auch wenn es nur ein Querpass auf Jovic war. Insgesamt bemüht und willig, aber doch nicht immer glücklich.

Makoto Hasebe: Im Mittelfeld nicht so wertvoll wie als freier Mann in der Abwehr. Alles in allem okay, aber auf dieser Position eben nicht so dominant.

Danny da Costa: Kam nicht so zur Geltung wie gewohnt, irgendwie abgehackt, kam vorne nur selten durch. Vielleicht auch ein bisschen müde, der Dauerbrenner, er muss ja immer ran. Im zweiten Abschnitt mit ein paar Fouls in Strafraumnähe zu viel. Lag angeschlagen am Boden, als seine Kameraden das zweite Tor machten. Hat er verschmerzen können.

Zu spät gekommen: Jetro Willems, Goncalo Paciencia, Mijat Gacinovic. dur/kil

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