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Mijat Gacinovic (Eintracht Frankfurt) - 04.07.2018: Eintracht Frankfurt Trainingsauftakt, Commerzbank Arena

Eintracht Frankurt

Eintracht: Die Gewinner und Verlierer der bisherigen Vorbereitung

Beim Test in Wiesbaden sank Mijat Gacinovic kurz vor Ende der Partie mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden. Bei einem Zweikampf verletzte er sich am linken Knie. Die Betreuer und der Mannschaftsarzt der Eintracht stürmten sofort auf den Platz und kümmerten sich um den Serben. Mit ihrer Hilfe humpelte Gacinovic vom Feld und sowohl Verantwortliche als auch Fans der Eintracht machten sich große Sorgen um den Mittelfeldspieler. Kurz darauf gab es aber Entwarnung und die Erleichterung im Lager der SGE war groß. „Ich habe am Anfang auch einen Schreck bekommen, aber keine Sorge, alles stabil. In ein paar Tagen bin hoffentlich wieder im Training," sagte der Serbe noch in der Kabine.

Beim Test in Wiesbaden sank Mijat Gacinovic kurz vor Ende der Partie mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden. Bei einem Zweikampf verletzte er sich am linken Knie. Die Betreuer und der Mannschaftsarzt der Eintracht stürmten sofort auf den Platz und kümmerten sich um den Serben. Mit ihrer Hilfe humpelte Gacinovic vom Feld und sowohl Verantwortliche als auch Fans der Eintracht machten sich große Sorgen um den Mittelfeldspieler. Kurz darauf gab es aber Entwarnung und die Erleichterung im Lager der SGE war groß. „Ich habe am Anfang auch einen Schreck bekommen, aber keine Sorge, alles stabil. In ein paar Tagen bin hoffentlich wieder im Training," sagte der Serbe noch in der Kabine.

Glück gehabt, denn Gacinovic präsentiert sich in einer blendenden Form und zählt bisher zu den Gewinnern der Vorbereitung. Unter Niko Kovac lief es in der vergangenen Saison alles andere als rund. Er zählte nicht mehr zum Stammpersonal und wirkte auch bei seinen Kurzeinsätzen sehr unglücklich. Kovac setzte auf seiner Position auf andere Spieler, was Gacinovic sichtlich traf. Der Offensivspieler ist technisch hoch veranlagt ist, aber die letzte Konsequenz konnte er nicht auf den Platz bringen. Ein Happy-End hätte für Gacinovic das Pokalfinale sein können, bei dem er in der Nachspielzeit das 3:1 gegen den FC Bayern erzielte und letzte Zweifel am Triumph der Eintracht beseitigte. Doch anschließend strich ihn der serbische Nationaltrainer Mladen Krstaijc aus dem Kader für die WM in Russland - ein harter Schlag für Gacinovic. In der bisherigen Vorbereitung zeigte er aber, dass er diesen Schock gut verarbeitet hat, denn er sammelte bei Trainer Adi Hütter einige Pluspunkte und heimste viel Lob ein. In dieser Form ist Gacinovic eine feste Größe im Team der Eintracht.

Ebenfalls zu den bisherigen Gewinnern gehört Luka Jovic, der nach der WM noch ein paar Tage länger Urlaub machen durfte und beim Test gegen den SV Wehen/Wiesbaden endlich wieder auf dem Platz stand. Adi Hütter war nach dem Match begeistert vom jungen Serben: „Luka hat uns mit seiner Spielweise gutgetan. Er hat die Bälle gut gehalten“, so der Trainer. Bereits in der vergangenen Saison zeigte der Stürmer was in ihm steckt und an diese Leistungen will er nun unter dem neuen Coach anknüpfen, was ihm bisher eindrucksvoll gelang. Jovic scheint Sebastien Haller überholt zu haben und ist Anwärter auf einen Stammplatz - erst recht, wenn Ante Rebic den Verein noch verlassen sollte.

Einer der großen Verlierer der Vorbereitung ist ein anderer Stürmer der SGE: Branimir Hrgota. Der Schwede war schon in der vergangenen Saison weitestgehend außen vor, was sich auch unter Adi Hütter nicht geändert hat. Er arbeitet, rackert, versucht viel, wirkt aber oft unglücklich in seinen Aktionen. Zudem ist ihm die Torgefahr völlig abhanden gekommen. Für einen Stürmer ist das fatal. In der "BILD" fand Sportvorstand Fredi Bobic deutliche Worte: „Branimir hatte in den letzten zwei Jahren gute Phasen, aber zuletzt eine lange, wo er nicht gespielt hat. Das Wichtigste für ihn: Er muss spielen. Ich rate ihm, zu wechseln.“ Das hat gesessen. Die Eintracht legt keinen Wert mehr auf die Dienste des Schweden, der sich nach einem neuen Verein umschauen kann - daran ändert auch seine couragierte Leistung in der bisherigen Vorbereitung nichts.

Ebenfalls auf dem Abstellgleis ist Taleb Tawatha. Der Linksverteidiger erlebte eine Rückrunde zum Vergessen unter Niko Kovac. Lediglich 43 Minuten durfte er in der Bundesliga ran. Willems hatte ihm völlig den Rang abgelaufen. Unter Hütter wollte sich der Israeli nochmal rankämpfen, bisher jedoch ohne großen Erfolg. Mittlerweile würde Tawatha gerne zurück in seine Heimat wechseln, sollte ein Verein ihm ein gutes Gehalt zahlen. Das ist bislang scheinbar nicht der Fall, weshalb ein Wechsel noch nicht konkret wurde. Aktuell plagen den Linksverteidiger Probleme an der Achillessehne. Wann er wieder am Training teilnehmen kann ist noch nicht klar. Ob er in dieser Transferperiode noch wechseln wird ist offen, es spricht aber einiges dafür, denn auf regelmäßige Einsätze in der Bundesliga darf er eher nicht hoffen.

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