Eintracht Frankfurt

Eintracht in Klein-Karben: Zeit für Reservisten

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Um Dienstag um 18 Uhr spielt die Frankfurter Eintracht beim KSV Klein-Karben. Der ehemalige Hessenligist ist inzwischen bis in die Kreisoberliga abgerutscht. Bei den Adlern fehlen ohnehin neun Profis verzichten. So können Regäsel, Flum oder Hrgota mal wieder Spielpraxis sammeln.

Alle Fans der Frankfurter Eintracht sollten sich nächsten Dienstagabend nichts vornehmen. Um 18 Uhr gastieren „Fußballgott“ Alex Meier, Lukas Hradaecky, Marco Fabian – kurz: Niko Kovacs Mannen, zu einem Spiel in Klein-Karben. Gastgeber ist eine Auswahl mit Akteuren der Verbandsliga-A-Jugend des KSV Klein-Karben (Trainer: Kevin Kanschat) und des Kreisoberligisten FC Karben (Trainer: Harez Habib/Javier Pato Otero).

„Wir freuen uns riesig, haben aber noch jede Menge Organisatorisches bis zum Dienstag vor der Brust“, sagt Steffen Potter, 1. Abteilungsleiter Jugendfußball beim KSV. Der Verein hatte das Eintracht-Spiel über Frankfurts Premiumpartner Mainova anlässlich des 125-jährigen Vereinsjubiläums und als Belohnung für ausgezeichnete Jugendarbeit schon zu Jahresbeginn „geschenkt“ bekommen. Alles war für den 10. Februar vorbereitet, die Partie sollte in Frankfurt ausgetragen werden. Nur einer spielte an jenem Mittwoch nicht mit: der Wettergott. Viel Nass verhinderte die Austragung. Nun soll’s im zweiten Anlauf klappen.

Potters Ziel gegen den Bundesliga-Fünften: „Nicht zweistellig verlieren.“ Was er sogar noch einen Tick höher einstuft: „Wenn wir ein Tor schießen würden. Ich glaube, dass der, dem das am Dienstag gelingt, ein Leben lang davon träumen und erzählen kann.“

Vielleicht ist es ja Niclas Müller (17). Der A-Jugend-Stürmer des KSV, der auch als F1-Trainer tätig ist, war 1999 – im 100. Jahr der Eintracht-Gründung – von Eintracht-Verantwortlichen als „Jahrhundertkind“ im Frankfurter Sankt Katharinen-Krankenhaus mit Blumenstrauß und Trikot bedacht worden. „Niclas wird am Dienstag spielen“, nickt Potter. Er war am 1. August 2000 beim unvergessenen 2:1-Testspielsieg des damals in der Oberliga spielenden KSV Klein-Karben gegen die Eintracht Zuschauer. Durch ein Eigentor von Eintrachts Marco Gebhardt und ein Tor von Enis Dzihic bereitete der KSV den von Felix Magath trainierten Adlerträgern (für die Rolf-Christel Guié-Mien verkürzte) eine Schmach.

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