1. Startseite
  2. Eintracht

Eintracht-Präsident Fischer: "Ich wurde ausspioniert"

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Mit

Mit 99,1 Prozent wurde Peter Fischer als Präsident der Frankfurter Eintracht im Amt bestätigt. Im Interview mit der BILD sagte er, dass der vorausgegangene Wahlkampf alles andere als fair und sauber war. Fischer geht sogar so weit, dass er sagt, er wurde ausspioniert: "Detekteien haben mir nachspioniert. Da wurden Menschen oder frühere Arbeitskollegen aus den 80er und 90er Jahren angerufen und über mich ausgefragt, ob ich vielleicht irgendwo eine Leiche im Keller habe."

Wer dahinter steckt weiß Fischer nicht. "Wenn ich mit Sicherheit wüsste, wer dahintersteckt, würde ich es trotzdem nicht sagen. Ich frage mich nur, warum? Auch in Zeiten des Wahlkampfs müssen nicht solche Geschütze aufgefahren werden."

Nach seinem deutlichen Sieg standen ihm die Tränen in den Augen: "Plötzlich stehen 1300 Menschen auf und jubeln dir zu. Ich habe jeglichen Blickkontakt vermieden, weil ich wusste, wenn ich lange hinschaue, kann ich mir noch mehr Tränen nicht verkneifen." Für Fischer ist der Sieg aber keine Erleichterung und auch keine Genugtuung. Er fühlt sich aber als Mensch und Präsident bestätigt.

Bei der Versammlung sagte Eintracht-Mäzen Wolfgang Streubing, dass die Eintracht Fischers Leben ist. Das sieht auch Fischer selbst so: "Ich habe eine Ehe und viele Freunde in dieser langen Zeit mit der Eintracht verloren. Menschen, mit denen ich groß geworden bin, die ich wegen der Eintracht das ein oder andere Mal versetzt habe, und die dann irgendwann gesagt haben, dass es für mich eh nur die Eintracht gibt. Ich habe anfangs nie von der Eintracht als meine Familie, meinem Zuhause gesprochen. Aber heute ist das so."

Auch interessant

Kommentare