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Eintracht Frankfurt

Eintracht sauer: Mannschaftsbus in Bremen attackiert

  • vonPeppi Schmitt
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Das Spiel in Bremen wollen sie bei der Eintracht so schnell wie möglich abhaken. Trainer Niko Kovac hatte seinem Kollegen Viktor Skripnik auch gleich nach dem Spiel zum „verdienten Sieg“ gratuliert.

Das Spiel in Bremen wollen sie bei der Eintracht so schnell wie möglich abhaken. Trainer Niko Kovac hatte seinem Kollegen Viktor Skripnik auch gleich nach dem Spiel zum „verdienten Sieg“ gratuliert. Nicht abhaken wollen sie dagegen die Vorkommnisse rund ums Weserstadion. Die in allen Medien so gelobten Werder-Fans hatten sich nämlich vor dem Spiel von ihrer ganz schlechten Seite gezeigt. Und die Bremer Polizei war dem Treiben nicht Herr geworden.

Der Eintracht-Bus war auf dem Weg zum Stadion fast eine Viertelstunde lang nicht mehr weitergekommen, war von tausenden grün-weiß gekleideten Fans blockiert worden. Es waren nicht nur Eier und Bananen geflogen, sondern auch Flaschen und volle Bierbecher. „Ich weiß jetzt, warum die Bremer Polizei für Einsätze bezahlt werden will, bei so viel Gewalt“, sagte Eintracht-Manager Bruno Hübner. Medienchef Markus Jestaedt: „Wir haben uns alleine gelassen gefühlt, die Stimmung war sehr aggressiv.“

Alleine die eigenen Sicherheitskräfte, die die Eintracht immer begleiten, konnten verhindern, dass der Bus von außen geöffnet wurde und die Lage weiter eskalieren konnte. Nach dem Spiel wurde die Eintracht dann auf Wunsch und unter Schutz der Polizei mit neutralen Kleinbussen zum Flughafen gefahren. Bis zum Montag hatte es weder von Werder noch von der Polizei eine Entschuldigung gegeben.

(pes)

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