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Eintracht-Spieler feiern ihren Sieg

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Kommentar zur Eintracht: Wo sind die Grenzen?

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Vor etwas über zwei Jahren ist die Eintracht noch knapp dem Abstieg entgangen. Nun fragt man sich, wo überhaupt die Grenzen der Mannschaft sind.

Wenn selbst der sonst so beherrschte Adi Hütter plötzlich aufgelöst auf dem Platz steht, muss Außerordentliches passiert sein. Aber so wie dem Trainer der Frankfurter Eintracht nach dem Siegtreffer gegen Hoffenheim in der sechsten Minute der Nachspielzeit dürfte es momentan jedem gehen, der den Weg der Eintracht verfolgt. Der Club gehört zu den wenigen wirklich aufregenden Akteuren in der Fußball-Bundesliga – nachdem er vor etwas über zwei Jahren mit Mühe dem Abstieg entgangen ist. Es ist eine frappierende Entwicklung, die keinen kalt lassen kann. Und man fragt sich, wo die Grenzen sind.

Das Eintracht-Herz hüpft nach dem Sieg über Hoffenheim

Bei der Eintracht geht es kontinuierlich nach oben, während an vermeintlichen Top-Standorten wie Dortmund, Mönchengladbach oder Schalke die Tendenz negativ ist. Dies sollte in Frankfurt durchaus auch als Warnung aufgefasst werden. Eine weitgehend makellose Saison ist im heutigen Fußball praktisch unmöglich.

Aber mit Teamgeist, Hingabe und Kampfeswillen kann man sein Schicksal selbst gestalten. Wie schon gegen Donezk hat die Eintracht gegen Hoffenheim ein Spiel, das gegen sie zu laufen drohte, spektakulär gedreht. Mailand kann kommen.

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