Eintracht Frankfurt

Eintracht-Spieler im Länderspieleinsatz: Luka Jovic löst das EM-Ticket

Es war das typische Ante-Rebic-Spiel – zumindest fast. Der Angreifer von Eintracht Frankfurt wetzte von links nach rechts, er lief abwechselnd die beiden englischen Innenverteidiger, John Stones

Es war das typische Ante-Rebic-Spiel – zumindest fast. Der Angreifer von Eintracht Frankfurt wetzte von links nach rechts, er lief abwechselnd die beiden englischen Innenverteidiger, John Stones von Manchester City und Harry Maguire von Leicester City im Vollsprint an, er rauschte mit all seiner körperlichen Wucht in die Zweikämpfe gegen die beiden Abwehrbrocken. Aber diesmal, deshalb war es auch nur ein fast-typisches Spiel für Ante Rebic, machte er kein Tor. Was dem 25-Jährigen zuletzt im Adler-Dress reihenweise gelungen war, blieb ihm im Hemd der kroatischen Nationalmannschaft verwehrt.

Der Vizeweltmeister und der WM-Vierte England trennten sich in Rijeka in der Nations League torlos. Rebic, im Gegensatz zur Weltmeisterschaft diesmal nicht auf der rechten Seite, sondern meist im Sturmzentrum zu finden, machte ein gutes Spiel. Er war fleißig, hatte im Abschluss einmal Pech (67.), als Schlussmann Jordan Pickford gut reagierte, und wurde nach 80 Minuten ziemlich entkräftet vom Feld genommen. Heute Abend steht für die Kroaten ein Testspiel gegen Jordanien an.

Auch der zweite Frankfurter Angreifer auf Länderspielreise, der Serbe Luka Jovic, konnte sich nicht in die Torschützenliste eintragen, zufrieden dürfte der 20-Jährige aber allemal sein. Obwohl das 0:0 gegen Österreich die ersten Punktverluste für die serbische U 21 in der EM-Qualifikation bedeuteten, führen die Serben nun mit 25 Punkten souverän ihre Gruppe an und sind bereits vorzeitig für die Endrunde qualifiziert. Jovic, der für das wichtige Spiel von der A-Nationalmannschaft zur U 21 abgegeben wurde, stand in der Startelf, spielte unauffällig und wurde nach 85 Minuten ausgewechselt.

Sein Comeback fürs serbische A-Team gab Mijat Gacinovic. Der Mittelfeldmann der Eintracht, der nach dem Karrierehöhepunkt mit dem 3:1-Siegtor im Pokalfinale schnell auch seinen Karrieretiefpunkt mit der Nichtberücksichtigung für die WM erleben musste, durfte am Donnerstag in der Nations League in Montenegro 79 Minuten ran, ehe er beim 2:0-Erfolg für Sergej Milinkovic-Savic von Lazio Rom ausgetauscht wurde. Und auch gestern Nachmittag gegen Rumänien stand Gacinovic auf dem rechten Flügel in der Startelf und holte einen Elfmeter raus, während Clubkollege Filip Kostic beide Male auf der Bank Platz nehmen musste.

Auch zwei weitere Eintracht-Nationalspieler, der dänische Torhüter Frederik Rönnow und der mexikanische Spielmacher Marco Fabián blieben bei ihren Teams auf der Bank, der Israeli Taleb Tawatha verteidigte dagegen beim 2:1-Sieg gegen Schottland 76 Minuten auf der linken Seite. Evan Ndicka ist mit der französischen U20-Nationalmannschaft erst heute in Serbien gefordert.

(dani)

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