Die Frankfurter Spieler Luka Jovic (l-r), Marco Russ, Makoto Hasebe und Jonathan de Guzman feiern nach dem Spiel mit den Fans. Foto: Hasan Bratic/dpa
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Die Frankfurter Spieler Luka Jovic (l-r), Marco Russ, Makoto Hasebe und Jonathan de Guzman feiern nach dem Spiel mit den Fans. Foto: Hasan Bratic/dpa

Eintracht Frankfurt

Eintracht weiter auf Kurs Europa

Gleich nach dem Spiel verabschiedete sich Axel Hellmann auf eine weite Geschäftsreise. Der Vorstand von Eintracht Frankfurt wird auf der Suche nach möglichen Kooperationspartnern für eine Woche nach China, Malaysia und Singapur fliegen. «Mit der Tabelle im Rücken» mache diese Reise besonders viel Spaß, sagte Hellmann am Samstag. Denn nach dem 3:0 (3:0)-Sieg gegen Mainz 05 kann er in Asien für einen Verein werben, der auf dem Weg in die Europa oder vielleicht sogar Champions League ist und Woche für Woche rund 50 000 Zuschauer in seinem Stadion mitreißt.

Gleich nach dem Spiel verabschiedete sich Axel Hellmann auf eine weite Geschäftsreise. Der Vorstand von Eintracht Frankfurt wird auf der Suche nach möglichen Kooperationspartnern für eine Woche nach China, Malaysia und Singapur fliegen. «Mit der Tabelle im Rücken» mache diese Reise besonders viel Spaß, sagte Hellmann am Samstag. Denn nach dem 3:0 (3:0)-Sieg gegen Mainz 05 kann er in Asien für einen Verein werben, der auf dem Weg in die Europa oder vielleicht sogar Champions League ist und Woche für Woche rund 50 000 Zuschauer in seinem Stadion mitreißt.

Fünf Heimsiege in Serie - das schaffte die Eintracht zuletzt vor 18 Jahren. 45 Punkte nach 27 Spieltagen - damit bewegt sich diese Mannschaft ebenfalls auf einem Niveau, das man zuletzt von der Generation um Uwe Bein, Uli Stein und Anthony Yeboah kannte.

Diese Eintracht ist so ehrgeizig, so leistungswillig, so fit und klar im Kopf, dass sie sich in dieser erfolgreichen Saison kaum mehr mit Platz sieben oder acht zufrieden geben würde. «Wir können natürlich auch die Tabelle lesen», sagte Trainer Niko Kovac. «Wir stehen zu Recht da oben und wir wollen diese Tabellenregion nicht mehr verlassen. Ab sofort wollen wir jedes Spiel als Endspiel betrachten.»

Dass seine Mannschaft auch mit Drucksituationen umgehen kann, machte sie gegen Mainz deutlich. Die bittere Last-Minute-Niederlage bei Borussia Dortmund sei zuvor ein «richtig hartes Brett» für seine Spieler gewesen, meinte Kovac. Am Samstag zeigte sich dann wieder: Die Eintracht verliert in dieser Saison keine zwei Spiele nacheinander. «Es spricht für den Geist dieser Truppe, nach Rückschlägen immer wieder zurückzukommen. Das ist eine Qualität», sagte Sportvorstand Fredi Bobic am Abend im ZDF-Sportstudio.

Kevin-Prince Boateng (6. Minute), Luka Jovic (23.) und Ante Rebic (41.) schossen vor 49 500 Zuschauern schon in der ersten Halbzeit die drei Tore für Frankfurt. Es war der zweite Derbysieg gegen die Mainzer in nur fünfeinhalb Wochen, da die Eintracht ihren Nachbarn vom Rhein schon am 7. Februar mit dem gleichen Ergebnis aus dem DFB-Pokal geworfen hatte.

Besonders augenfällig ist die spielerische Entwicklung des Kovac-Teams. Eine solche Dominanz und Ballfertigkeit wie am Samstag war in den Heimspielen der Hinrunde noch kaum vorstellbar. «Da sieht man, dass unsere Arbeit fruchtet», sagte Boateng. «Wir haben im Trainingslager im Januar hart daran gearbeitet, mehr Torchancen herauszuspielen. Heute hätten wir auch sechs Tore machen können.»

Boateng selbst ist bei der Eintracht der Mann für die entscheidenden Treffer. Sechs Saisontore hat der 31-Jährige mittlerweile erzielt. Sechs Mal brachte er seine Mannschaft dadurch in Führung. In den sechs Spielen, in denen er traf, holte die Eintracht 16 Punkte.

Was denn nun sein Ziel sei, die Champions League oder die Europa League, wurde Boateng nach dem Rhein-Main-Derby gefragt. Und er sagte nur: «Das nächste Spiel gewinnen. Wenn wir am Ende immer noch so weit oben stehen, sind wir alle glücklich.»

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