Eintracht Frankfurt

Eintracht will Caio und Gekas zurückholen

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Bei Eintracht Frankfurt bahnt sich eine spektakuläre Rückholaktion an: Wie Sportdirektor Bruno Hübner auf Nachfrage dieser Zeitung bestätigte, wollen die Hessen ihre ehemaligen Spieler Caio und Gekas zurückholen.

Beide Kicker sind derzeit in der Schweiz unter Vertrag und haben bislang eine beachtliche Saison hingelegt: Der Brasilianer Caio (trug das Adler-Trikot zwischen 2008 und 2012) traf für den Traditionsverein Grasshoppers Zürich in 25 Spielen bislang zehn Mal ins Schwarze. Und auch der mittlerweile 35 Jahre alte Theofanis Gekas, erst Anfang Februar zum Tabellenvierten FC Sion gewechselt, scheint in der Schweiz einen fünften Frühling zu erleben und an alte Glanzzeiten anzuknüpfen: In fünf Spielen erzielte er bereits neun Tore. Gekas stand vom Juli 2010 bis Januar 2012 in Diensten der Eintracht.

Dass die Eintracht mit den geplanten Neuverpflichtungen ihrer Strategie der Doppelplanung treu bleibt, unterstreicht Sportdirektor Bruno Hübner: „Caio und Gekas werden uns helfen, egal, ob wir nächste Saison in der 1. oder 2. Liga spielen werden.“ Schließlich hätten beide Spieler in der Schweiz Gelegenheit, auf Zweitliga-Niveau zu spielen und wären so nach Hübners Worten im Notfall „die idealen Kräfte für den Wiederaufstieg“.

 

Doch auch wenn die Hessen den Bundesliga-Abstieg noch abwenden können, seien Caio und Gekas wertvoll für die Mannschaft: "In der 1. Liga wären sie eher als Einwechselspieler gefragt, die aufgrund ihrer Erfahrung und Schusskraft in den letzten zehn Minuten nochmal Impulse setzen können - besonders vor dem Tor, wo uns der Schuh drückt. "

Hübner wies in diesem Zusammenhang auf das Spiel gegen Hannover 96 hin, in dem die Eintracht aus sieben Großchancen nur ein eigentlich irreguläres Tor erzielen konnte. Hübner erwähnte auch die letzten Trainingseinheiten, "wo nur Fahrkarten geschossen" worden seien.

Gerüchte, wonach nun auch andere ehemalige Eintracht-Spieler wie Patrick Ochs oder Jermaine Jones – beide könnten ebenfalls im Notfall auf Zweitliga-Erfahrung zurückgreifen – zurück an den Main geholt werden sollen, dementierte Hübner knapp als „schlechten Aprilscherz“. ds/mfo

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