Für Risikospiele

Fan-Randale: Innenministerium fordert personalisierte Tickets

Vor

Vor dem brisanten Derby zwischen der Eintracht und dem SV Darmstadt 98 hat sich das hessische Innenministerium für personalisierte Tickets ausgesprochen. So hätte nur derjenige Zutritt ins Stadion, der auf dem Eintrittsticket als Käufer vermerkt ist.

Bisher darf ins Fußballstadion, wer im Besitz einer gültigen Karte ist. Personalien werden an der Stadionkasse und beim Einlass in den meisten Fällen nicht abgeglichen.

Zumindest für Risikospiele schlägt das hessische Innenministerium jetzt als Alternative zu diesem „Straßenbahn-Prinzip“ das “Flugzeug-Prinzip“: Hierbei ist jedes Ticket auf eine Person ausgestellt - und nur diese Person darf in Stadion. Zu den Spielen, bei dem dieses Prinzip Anwendung finden würde, gehört auch das Hessen-Derby am Samstag, 15.30 Uhr zwischen der Eintracht und Darmstadt 98.

Wie das Innenministerium  auf Anfrage von hr-iNFO erklärte, sei das personalisierte Ticketing zwar kein Allheilmittel für alle Ligen. Aber es erscheine als geeignete Methode, "um den Besuchern ein sicheres und friedliches Stadionerlebnis zu ermöglichen". Nun müssten weitergehende Prüfungen zeigen, ob und wie es in der Praxis umsetzbar sei.

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