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Erleichterte Freiburger um Kapitän Mike Frantz (Mitte).

Eintracht Frankfurt

Gegner-Check: Schwierige Aufgabe zum Bundesligaauftakt

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Immer wieder das gleiche Spiel: Der SC Freiburg verliert in der Sommerpause  Leistungsträger und muss von neuem eine schlagkräftige Truppe aufbauen. Das gelingt mal besser, mal schlechter. Diesen Sommer war der Aderlass im Vergleich zu den vergangenen Spielzeiten eher gering. Mit Caglar Söyüncü verließ ein einziger Stammspieler die Breisgauer und spülte 21 Mio. Euro in die Vereinskasse.

Immer wieder das gleiche Spiel: Der SC Freiburg verliert in der Sommerpause  Leistungsträger und muss von neuem eine schlagkräftige Truppe aufbauen. Das gelingt mal besser, mal schlechter. Diesen Sommer war der Aderlass im Vergleich zu den vergangenen Spielzeiten eher gering. Mit Caglar Söyüncü verließ ein einziger Stammspieler die Breisgauer und spülte 21 Mio. Euro in die Vereinskasse.

Wie jedes Jahr sind die Freiburger aber recht sparsam was Ablösesummen für Neuzugänge angeht. Neu an Bord sind Luca Waldschmidt (5 Millionen Euro/HSV), Dominique Heintz (3 Millionen Euro/1. FC Köln), Jerome Gondorf (1,3 Millionen Euro/SV Werder Bremen) und Brandon Borello (ablösefrei/1. FC Kaiserslautern). Bis zum Ende der Transferphase am 31. August wird sich in Freiburg hinsichtlich Neuzugängen aber wahrscheinlich noch etwas tun - Geld ist zumindest noch reichlich vorhanden.

Dominique Heintz ist ohne Zweifel der Königstransfer der Breisgauer. Der Abwehrmann stieg letzte Saison mit dem 1. FC Köln aus der Bundesliga ab und durfte deshalb durch seine vertraglich festgelegte Ablösesumme von lediglich drei Millionen Euro wechseln. Im Gespräch waren Schwergewichte wie Schalke 04, Borussia Dortmund und auch die galt als möglicher neuer Verein des gebürtigen Pfälzers. Umso überraschender war es, als Heintz plötzlich in Freiburg aufschlug. Ein starker Coup der Verantwortlichen, solch einen ambitionierten Spieler an Land gezogen zu haben.

Jerome Gondorf wurde nach seinem Wechsel von Darmstadt 98 nach Bremen nicht so recht glücklich, obwohl er 21 Bundesligaspiele für Werder machte. In Freiburg kann er wieder in die Rolle des Führungsspielers schlüpfen, die er schon bei den Lilien sehr gut ausfüllte. Der bisher teuerste Transfer des SC ist ein ehemaliger Eintracht-Spieler: Luca Waldschmidt. Für fünf Millionen Euro wurde er vom HSV losgeeist und soll nun endlich so richtig durchstarten in der Bundesliga. Die Anlagen und das Talent hat er ohne jeden Zweifel, nur reichte es bisher nicht um in der Bundesliga nachhaltig auf sich aufmerksam zu machen. Christian Streich ist aber dafür bekannt aus jungen, entwicklungsfähigen Spielern das Optimale rausholen zu können. Die Kombination Waldschmidt/SC Freiburg könnte sich also bezahlt machen. In der Vorbereitung zeigte er jedenfalls schon vielversprechende Ansätze.

In die laufende Saison startete der SC holprig. Im DFB-Pokal beim Drittligisten FC Energie Cottbus kam Freiburg recht knapp weiter. Die Breisgauer mussten bis ins Elfmeterschießen, ehe sie den Underdog bezwungen hatten. Für die kommende Bundesliga-Spielzeit stapelt Freiburg standesgemäß tief. Es gehe einzig und alleine darum, den Klassenerhalt in der Bundesliga zu schaffen.

Zu den Lieblingsgegnern der Eintracht gehört der SC Freiburg übrigens nicht. Vor allem auswärts taten sich die Frankfurter in letzter Zeit schwer. Den letzten Dreier im Breisgau gab es für die Adler im Herbst 2009 - danach drei Unentschieden und zwei Niederlagen. In der vergangenen Saison endeten beide Spiele Remis.

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