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24.02.2018, Baden-Württemberg, Stuttgart: Fußball: Bundesliga, VfB Stuttgart - Eintracht Frankfurt, 24. Spieltag in der Mercedes-Benz-Arena. Stuttgarts Benjamin Pavard (r) im Zweikampf mit Frankfurts Sebastien Haller. Foto: Marijan Murat/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Aufgrund der Akkreditierungsbestimmungen der DFL ist die Publikation und Weiterverwertung im Internet und in Online-Medien während des Spiels auf insgesamt fünfzehn Bilder pro Spiel begrenzt. +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit

Eintracht Frankfurt

Gegner-Check: Der VfB sucht den Weg aus der Krise

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Der VfB Stuttgart hatte vor, in dieser Saison richtig anzugreifen. Nach einer überragenden Rückrunde 2017/18, als Tayfun Korkut die Schwaben aus dem Keller führte und hinter den Bayern zur zweitbesten Mannschaft der Rückserie machte, war die Euphorie groß. Unglaubliche 34 Punkte sammelten die Schwaben in diesem Zeitraum und ließen sogar die Champions League-Teilnehmer Schalke (33), Hoffenheim (29) und Dortmund (27) hinter sich. Sollte der VfB tatsächlich wieder an die erfolgreiche Zeit der 1990er und 2000er anknüpfen können?

Der VfB Stuttgart hatte vor, in dieser Saison richtig anzugreifen. Nach einer überragenden Rückrunde 2017/18, als Tayfun Korkut die Schwaben aus dem Keller führte und hinter den Bayern zur zweitbesten Mannschaft der Rückserie machte, war die Euphorie groß. Unglaubliche 34 Punkte sammelten die Schwaben in diesem Zeitraum und ließen sogar die Champions League-Teilnehmer Schalke (33), Hoffenheim (29) und Dortmund (27) hinter sich. Sollte der VfB tatsächlich wieder an die erfolgreiche Zeit der 1990er und 2000er anknüpfen können?

Im Sommer taten die Verantwortlichen einiges, um die erfolgreiche Mannschaft weiter zu verstärken. Gonzalo Castro (Borussia Dortmund), Daniel Didavi (VfL Wolfsburg), Nicolas Gonzales (Argentinos Juniors), Borna Sosa (Dinamo Zagreb), Marc Oliver Kempf (SC Freiburg) und Pablo Maffeo (Manchester City) sollten die Qualität in der Truppe deutlich erhöhen. Abgegeben wurden nur Ergänzungsspieler, sodass der VfB einen starken Kader in die neue Spielzeit schicken konnte.

Die Realität ist nach mittlerweile neun Spieltagen aber eine ganz andere: Lediglich fünf Punkte hat der VfB auf dem Konto - Tabellenletzter. Nie zuvor stand der VfB Stuttgart in einer Bundesligasaison nach einem neunten Spieltag schlechter als Platz 15. Fünf eigenen Treffern stehen 21 Gegentore gegenüber. Der als Führungsspieler geholte Daniel Didavi ist dauerverletzt, Gonzalo Castro rennt seit Wochen seiner Form hinterher und hat mehr mit sich selbst zu kämpfen, als dass er die jungen Teamkollegen mitziehen kann. Tayfun Korkut musste wegen Erfolglosigkeit seinen Hut nehmen, für ihn kam Markus Weinzierl als neuer Cheftrainer. Doch auch der neue Mann an der Seitenlinie startete mit zwei 0:4-Niederlagen.

Trübe Aussichten also im Schwabendland vor dem Spiel gegen die . Markus Weinzierl hat in allen Mannschaftsteilen reichlich Arbeit. Der VfB spielte sich lediglich 38 Torchancen heraus - das ist der zweitschlechteste Wert der Bundesliga. Defensiv lässt das Team zudem viele Torchancen und Gegentreffer zu. Gegen die SGE sieht die Bilanz zumindest gut aus für die Schwaben. In den letzten 24 Spielen gegen die Eintracht gab es lediglich vier Niederlagen. Außerdem erzielte der VfB in den vergangenen 20 Duellen mit Frankfurt immer mindestens einen Treffer.

Die Eintracht sollte als gewarnt sein, trotz der aktuellen Lage beim Gegner. Mit den eigenen Fans im Rücken ist der VfB immer für eine starke Leistung gut. Die SGE hat zudem erst letzte Woche beim Gastspiel in Nürnberg gemerkt, wie schwer es ist, bei einem schwächelnden Verein zu bestehen.

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