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Vorbei: Marco Fabián (links) nutzt seine Chance in Stuttgart nicht.

Eintracht Frankfurt

Heimspiel gegen Hannover: Kovac fordert "Wiedergutmachung"

Vor vier Jahren spielte Eintracht Frankfurt zuletzt in einem Europapokal-Wettbewerb mit. Der Kapitän hieß damals Pirmin Schwegler. An diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) kehrt der Schweizer mit seinem neuen Verein Hannover 96 in die Commerzbank Arena zurück. "Es war eine schöne Zeit in einem Verein mit einem sehr begeisterungsfähigen Umfeld", sagte der 30-Jährige dem "Kicker" über seine fünf Jahre in Frankfurt. Die Generation um Schwegler, Sebastian Rode oder Kevin Trapp hat der heutigen Eintracht schon einmal vorgemacht, dass man auch als Außenseiter unter den besten Sechs der Fußball-Bundesliga landen kann.

Vor vier Jahren spielte Eintracht Frankfurt zuletzt in einem Europapokal-Wettbewerb mit. Der Kapitän hieß damals Pirmin Schwegler. An diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) kehrt der Schweizer mit seinem neuen Verein Hannover 96 in die Commerzbank Arena zurück. "Es war eine schöne Zeit in einem Verein mit einem sehr begeisterungsfähigen Umfeld", sagte der 30-Jährige dem "Kicker" über seine fünf Jahre in Frankfurt. Die Generation um Schwegler, Sebastian Rode oder Kevin Trapp hat der heutigen Eintracht schon einmal vorgemacht, dass man auch als Außenseiter unter den besten Sechs der Fußball-Bundesliga landen kann.

Im März 2018 ist die Eintracht erneut auf Europacup-Kurs, nach 24 von 34 Spieltagen steht sie sogar auf einem Champions-League-Platz. Auch Trainer Niko Kovac betonte am Freitag vor dem Hannover-Spiel noch einmal: "Das, was wir bisher erreicht haben, ist gut. Wir können jetzt nur noch gewinnen."

Um sich auch weiter in der Spitzengruppe der Liga behaupten zu können, müsse seine Mannschaft aber erst einmal "Wiedergutmachung" für ihren Auftritt beim 0:1 in Stuttgart betreiben. "Die Mannschaft weiß, dass sie in Stuttgart versagt hat", meinte Kovac. "Ich erwarte morgen auf jeden Fall eine Reaktion. Das, was wir letzte Woche gezeigt haben, wird morgen nicht noch einmal passieren."

Dass die Eintracht mit ihren wenigen Rückschlägen umgehen kann, hat sie in dieser Saison schon mehrfach bewiesen. Auf das 0:3 in Augsburg folgten die beiden Sieg gegen Mainz 05 (DFB-Pokal) und RB Leipzig (Bundesliga). Auf eine Heimniederlage gegen Leverkusen im November ein glücklicher Sieg in Berlin. 28 Pflichtspiele haben die Frankfurter in dieser Saison bereits bestritten. Aber noch nie haben sie dabei zweimal hintereinander verloren.

Der vielleicht wichtigste Spieler der Eintracht ist an diesem Samstag auch wieder dabei: Kevin-Prince Boateng hat seine Gelbsperre abgesessen. Im zentralen Mittelfeld muss Kovac jetzt nur noch eine Lücke füllen, denn der Spanier Omar Mascarell leidet weiter an einer schmerzhaften Fußverletzung und wird auch gegen Hannover fehlen.

Als Ersatz kommen Gelson Fernandes und Makoto Hasebe in Frage. Fernandes ist trotz aller fußballerischen Defizite ein Grund dafür, dass Pirmin Schwegler sich trotz seiner Erfolge in der Bundesliga nie richtig in der Nationalmannschaft der Schweiz durchsetzen konnte. Sein Nachfolger in Frankfurt stand ihm dort immer im Weg. Der Japaner Hasebe wiederum ist eine Allzweckwaffe. "Makoto kann beides spielen - auf dem Liberoposten und auf der Sechs", sagte Kovac. "Aufstellungen sind wie Puzzle. Sie suchen die Puzzlestücke und versuchen sie zu einem Bild zusammenzufügen. Wir werden da noch etwas tüfteln." (dpa)

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