+
Freuen sich über die Leistungen der Eintracht (von links): Filip Kostic, Ante Rebic, Sebastien Haller und Luka Jovic 

Eintracht Frankfurt

Schießt Luka Jovic die Eintracht in die Königsklasse?

  • schließen

Nach dem tollen Jahr 2018 könnte ein noch besseres Jahr 2019 winken. Denn die Eintracht schaut nicht nur Richtung Europa, sondern sogar Richtung Königsklasse. 

Was war das für ein Jahr? 2018 jagte bei Eintracht Frankfurt ein Highlight das nächste. Erst der Gewinn des DFB-Pokals, dann die überragende Performance in der Europa League und nicht zuletzt die anhaltende Siegesserie in der Bundesliga. Die Fans kamen aus dem Jubeln überhaupt nicht mehr heraus. Die Frankfurter haben vor allem Selbstbewusstsein aus diesem Jahr gezogen – und setzen sich große Ziele für 2019. 

Spieler von Eintracht Frankfurt träumen schon von der Champions League

Mit 27 Punkten und einem tollen sechsten Platz in der Bundesliga haben die Hessen bewiesen, dass sie das Zeug zu internationaler Klasse haben. Es liegt nicht fern, dass einige Spieler schon von der Champions League träumen. 

Auch interessant: Sebastian Rode macht im Trainingslager in Florida einen guten Eindruck

Frankfurts Keeper Kevin Trapp sagt zu Sportbild mit Blick auf Europa: „Wenn man nach 17 Spieltagen und so einer Belastung Platz sechs belegt und nur vier Punkte hinter einem Champions-League-Platz seht, dann muss man so selbstbewusst sein und sagen, dass man das schaffen kann. Wir haben definitiv die Qualität, unter die ersten sechs zu kommen.“ 

15 Millionen Euro für jeden Champions-League-Starter

Ein wichtiger Faktor für den Erfolg der Eintracht könnte Stürmerstar Luka Jovic werden. In der Hinrunde erzielt der 21-Jährige Serbe bereits 12 Tore für die Eintracht, seine Leistung auf dem Platz ist aber auch außerhalb des Strafraums nicht zu verachten. Vor einigen Wochen betonte Jovic, am Main bleiben zu wollen, schaffe die Eintracht die Champions-League-Qualifikation. Kann er seine Leistung in der Rückrunde bestätigen, könnte er – gemeinsam mit Sebastien Haller und Ante Rebic – ein Garant für diesen Erfolg sein. 

Lesen Sie auch: Bruno Hübners heißer Draht: Kommt noch ein neuer Spieler in der winterlichen Transferperiode? 

Aber auch das liebe Geld darf nicht aus den Augen gelassen werden. Denn mit den Geldern, die jeder Champions-League-Starter erhält – immerhin 15 Millionen Euro ohne TV-Gelder – könnte die Eintracht neue Qualität in die Mannschaft bringen, aber auch Qualität wie Haller, Jovic und Revic halten, wie Fredi Bobic kürzlich sagte. 

Eintracht Frankfurt weicht Fragen zum Thema Champions League aus

Doch der Verein weicht kurz vor dem Rückrundenstart allen Fragen zu diesem Thema aus. Und auch Mittelfeldspieler Gelson Fernandes reagiert zurückhaltend: „Wir müssen mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben, und wir wissen, dass wir noch viel investieren müssen, um etwas zu erreichen. Die Rückrunde wird schwerer als die Hinrunde, die anderen kennen uns jetzt, deshalb wird es nicht einfach. Niemand wird uns etwas schenken“, sagt er zu Sportbild. Doch schaut man sich die Mannschaft an, könnte die Hymne schon bald in der Commerzbank-Arena erklingen. Denn eines hat diese Mannschaft schon jetzt bewiesen: Mit Kampfgeist und Siegeswillen kann diese Truppe sehr weit kommen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare