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Eintracht Frankfurt plant Transfer-Coup - Nationalspieler kostet Millionensumme

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Von: Sascha Mehr

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Eintracht Frankfurt will einem Bericht zufolge einen Offensivspieler aus der Bundesliga verpflichten – müsste dafür aber eine Millionensumme auf den Tisch legen.

Frankfurt - Eintracht Frankfurt ist in der Kaderplanung für die Saison 2022/23 schon weit fortgeschritten. Mit Randal Kolo Muani (FC Nantes), Marcel Wenig (U19 des FC Bayern München), Faride Alidou (Hamburger SV) und Jerome Onguene (RB. Salzburg) konnte Markus Krösche bereits mehrere Neuzugänge an Land ziehen, die ab der kommenden Spielzeit das Trikot der SGE tragen werden. Dazu kommen Hrvoje Smolcic von HNK Rijeka und Aurélio Buta von Royal Antwerpen, deren Verpflichtungen Medienberichten zufolge ebenfalls fix sind, aber noch nicht offiziell verkündet wurden.

Eintracht Frankfurt hat Interesse an Jamie Leweling.
Eintracht Frankfurt hat Interesse an Jamie Leweling. © IMAGO/Revierfoto

„Generell ist es unser Ziel, unseren Kader frühzeitig zu komplettieren. Für den Trainer ist es wichtig, zu Beginn einer Vorbereitung kein Stückwerk vorzufinden, sondern einen möglichst kompletten Kader. Dazu müssen wir früh handeln, um diese Voraussetzungen zu haben“, erklärte der SGE-Sportvorstand vor einigen Wochen. „Aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind wir gezwungen, früher aktiv zu werden. Unser Ziel ist es, dass wir durch die langfristige Kaderplanung in der jeweiligen Transferperiode nicht unter Druck geraten“, so Krösche weiter.

Weitere Neuzugänge in Planung? Eintracht Frankfurt sucht Verstärkungen

In den nächsten Tagen und Wochen könnten weitere Neuzugänge folgen, denn Eintracht Frankfurt ist weiter auf der Suche nach Verstärkungen, vor allem in der Offensive. Wie die Sport-Bild berichtet, sollen die Adler ihre Fühler nach Jamie Leweling von der SpVgg. Greuther Fürth ausgestreckt haben. Der Angreifer war einer der wenigen Lichtblicke bei den Franken, die nach dem Aufstieg ins deutsche Oberhaus chancenlos waren und als Tabellenletzter wieder in die 2. Bundesliga absteigen werden.

Jamie Leweling, aktueller deutscher U21-Nationalspieler, stand in 31 Bundesligaspielen auf dem Platz, konnte fünf Treffer erzielen und weitere zwei vorbereiten. Das Fürther Eigengewächs hat einen Vertrag bis 2024, der auch in der 2. Bundesliga Gültigkeit besitzt. Die SpVgg. hofft auf eine Ablöse in Höhe von 3,5 bis 4 Millionen Euro. Sollte ein Klub diese Summe zahlen, würde Leweling der teuerste Abgang der Vereinsgeschichte.

Eintracht Frankfurt: Kommt Jamie Leweling aus Fürth?

Die SpVgg. Greuther Fürth will den 21-Jährigen prinzipiell gern halten, sein Abgang würde aber dringend benötigtes Geld in die leeren Kassen spülen. Die erwartete Ablöse könnte man in einen konkurrenzfähigen Kader für die Saison 2022/23 reinvestieren. Jamie Leweling hat gezeigt, dass er für zahlreiche Bundesligavereine eine Verstärkung wäre – und er steht noch längst nicht am Ende seiner Entwicklung.

Eintracht Frankfurt ist aber nicht der einzige Klub, der Interesse am Offensivspieler zeigen soll. Neben der SGE buhlen dem Vernehmen nach auch Union Berlin, TSG Hoffenheim, Mainz 05, Borussia Mönchengladbach und der VfL Wolfsburg um den 21-Jährigen. Sollten die Adler tatsächlich die Europa League gewinnen, könnten sie Jamie Leweling mit der Champions League locken – ein Argument, das kein anderer interessierter Verein bieten kann.

Unterdessen zeigt Eintracht Frankfurt auch großes Interesse an einem Offensivspieler des VfL Wolfsburg, der aber anderweitig ebenfalls sehr begehrt ist. Und: Ein ehemaliges Mitglied der Büffelherde von Eintracht Frankfurt will zurück in die Bundesliga und bietet sich bei einem Top-Klub an. (smr)

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