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Bitterer Abend für Eintracht Frankfurt in Lüttich.

Europa League

Das Klassenbuch: So schlugen sich die Eintracht-Spieler bei der Niederlage in Lüttich

Wirklich überzeugen konnte bei dem Europa-League-Spiel in Lüttich eigentlich nur ein Spieler der Frankfurter Eintracht.

In Lüttich blieben die Frankfurter nach einem unglücklich verlaufenen Spiel in der Europa League leider ohne Punkt. Die Spieler in der Einzelkritik: 

Gut dabei

Frederik Rönnow: Ungemein sicher. Nichts brachte ihn aus der Ruhe, weder mit den Händen noch mit den Füßen. Gut, wie er den Schuss von Cimirot mit den Fingerspitzen um den Pfosten drehte und auch den anschließenden Eckball runterfischte (33.). bei den Gegentoren chancenlos.

Ganz okay

Gelson Fernandes: Nichts Neues vom Fleißbären. Lief, malochte, holte Bälle. So wie immer halt.

Sebastian Rode: Versuchte, das Spiel anzukurbeln und nach vorne zu tragen. Das gelang nur manchmal. Wurde einmal, nach 69 Minuten, gefoult, da hätte es Rot geben müssen gegen Laifis.

David Abraham: Powerte sich in die Zweikämpfe, lief einige Bälle ab. Zwischendurch auch mal in Rechtsaußenposition, da machte er aber schnell wieder kehrt.

Daichi Kamada: Brachte nach seiner Einwechslung Schwung, nachdem die Offensive doch arg lahmte. Holte auch den Freistoß heraus, den Kostic verwertete.

Martin Hinteregger: Oft am Ball da hinten, ließ lange nichts anbrennen, schaltete sich dann und wann mit nach vorne ein. War darum bemüht, nicht jeden Ball lang zu schlagen. Vor dem 1:2 ging er nicht ins Kopfballduell, ein nicht unwichtiger Fehler.

Knockout in letzter Minute: Eintracht Frankfurt kassiert bittere Niederlage in Lüttich

So lala

Filip Kostic: Hatte, wie schon im Hinspiel, seine liebe Mühe mit dem giftigen Fai, kam nur selten vorbei. Ließ sich davon im ersten Abschnitt beeindrucken. Wachte dann aber auf und schlug zurück. Versemmelte erst die gute Chance zum Ausgleich (61.), verwandelte dann aber den Freistoß zum 1:1 (65.). Vergab in der Nachspielzeit kläglich die Riesenchance zum Sieg, das rächte sich.

Djibril Sow: Hatte die beste Chance, da säbelte er über den Ball, brachte die Flanke immerhin noch zu Silva, der an den Pfosten köpfte (34.). Emsig und kampfstark, aber ohne die große Aktion.

Danny da Costa: Gleich seine erste Flanke segelte auf der anderen Seite fast ins Aus. Nach vorne lange nicht so zwingend wie zuletzt, rackerte und fightete aber tapfer.

Schwächelnd

André Silva: Einziger Spieler mit Handschuhen, insgesamt zu verschnörkelt und verspielt. Hätte seine Mannschaft in Führung bringen müssen, köpfte aber gegen den Pfosten (34.). Den muss er machen.

Goncalo Paciencia: Ohne Bindung und Zielstrebigkeit. Verlor beim 0:1 Torschützen Vanheusden aus den Augen.

Voting: Wer war bester Frankfurter in Lüttich?

Makoto Hasebe: Kehrte in die Startelf zurück, streute jedoch die eine oder andere Ungenauigkeit in sein Spiel. Verteidigte einmal, nach 45 Minuten nicht gut, da hätte es um ein Haar geklingelt, doch Cop spitzelte die Kugel am Pfosten vorbei. In der Nachspielzeit ließ er schließlich den Standard-Siegtorschütze Lestienne gewähren. Kennt man soi gar nicht.

Zu spät gekommen

Bas Dost, Timothy Chandler 

dur/kil

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