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Danny Da Costa lässt sich beim Schlusspfiff auf den Boden fallen. Nach einem hart umkämpften Spiel verliert die Eintracht mit 3:2 gegen Borussia Dortmund.

Eintracht Frankfurt

Kommentar-Adlerauge: Unfassbar bittere Nachspielzeit kostet einen Punkt

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Die Eintracht hat gekämpft, es hat aber nicht gereicht. Beim Spiel gegen den BVB müssen sich die Adler mit 3:2 geschlagen geben. Die Frankfurter müssen sich jetzt dringend für das nächste Spiel motovieren, damit der Traum Europa weiterleben kann. Ein Kommentar von Melanie Bäder.

Erst ein Eigentor von Marco Russ, dann stark zurückgekämpft und zwei mal ausgeglichen und am Ende jubelt doch nur der BVB. Der Sonntagabend hielt für -Fans einiges bereit. Freud und Leid lagen dabei sehr nah beieinander. 

Die Eintracht war zu Beginn der Partie orientierungslos, machte viele kleine Fehler und ließ den Dortmundern zu viel Platz. Die drückende Überlegenheit der Borussen fand in einem Eigentor von Marco Russ seinen Höhepunkt. Bitter für die Eintracht, denn eigentlich waren die Frankfurter angereist um Platz drei der Tabelle zu erobern.

In der zweite Halbzeit lief das Spiel dann besser für die Eintracht, sie störte früh und gab dem BVB wenig Chancen, sein Spiel zu machen. Zwei Mal glichen die Frankfurt aus, zuletzt in der 91. Minute durch Danny Blum. Doch den Dortmunder Edeljoker Batshuayi unterschätzen die Frankfurter gleich zwei Mal.

Am Ende bleibt bei der Eintracht nur der Frust, denn der Kampfgeist, den die Eintracht in der zweiten Hälfte zeigte, reichte einfach nicht für einen Punkt in Dortmund. Der Traum Europa geht trotzdem weiter, noch vier Punkte Vorsprung sind es bis zum Tabellen-Siebten TSG Hoffenheim.

Die Frankfurter sollten aber schon noch einmal in sich gehen, denn gerade in der ersten Halbzeit konnten sie weder Defensiv noch Offensiv ihre gewohnten Leistungen abrufen.  Verlierer des Tages ist dabei neben Marco Russ auch Sebastien Haller, der seit dem Spiel gegen Wolfsburg nicht mehr getroffen hat. Und wie gegen Stuttgart fand Haller kaum statt. Er hat weniger Ideen nach vorne, verliert häufiger den Ball.

Niko Kovac muss seine Jungs nach dem Rückschlag in Dortmund nun motivieren, muss sie anpeitschen, damit diese Truppe am Ende der Saison den verdienten Lohn toller Leistungen ernten kann. Und dieser Lohn ist auf jeden Fall ein Tabellenplatz unter den ersten Sechs und damit die Teilnahme am europäischen Wettbewerb.

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