Dieter Sattler
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Eintracht Frankfurt

Kommentar: Diese neue Eintracht macht Spaß

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    VonDieter Sattler
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Für die Eintracht hängt der Himmel voller Geigen. Sie kann sich nach dem souveränen 2:0-Auswärtssieg in Ingolstadt mit schon neun Punkten aus vier Spielen nach oben orientieren. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn diese so variantenreich spielende, von Trainer Kovac gut eingestellte und körperlich fitgemachte Mannschaft in dieser Saison nicht zumindest im sicheren Mittelfeld mitspielen würde. Die dominante Eintracht erlaubte Ingolstadt nie mehr als Zweitliga-Niveau. So ungefährdet hat die Eintracht wohl gefühlte Jahrzehnte kein Auswärtsspiel mehr gewonnen.

Für die Eintracht hängt der Himmel voller Geigen. Sie kann sich nach dem souveränen 2:0-Auswärtssieg in Ingolstadt mit schon neun Punkten aus vier Spielen nach oben orientieren. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn diese so variantenreich spielende, von Trainer Kovac gut eingestellte und körperlich fitgemachte Mannschaft in dieser Saison nicht zumindest im sicheren Mittelfeld mitspielen würde. Die dominante Eintracht erlaubte Ingolstadt nie mehr als Zweitliga-Niveau. So ungefährdet hat die Eintracht wohl gefühlte Jahrzehnte kein Auswärtsspiel mehr gewonnen.

Die Vielfalt, Spiellaune und auch das Selbstbewusstsein der Frankfurter zeigt sich auch darin, dass mit Abraham und Oczipka zwei Abwehrspieler die zwei schönen Eintracht-Treffer erzielen. Beide hatten in der vergangenen Saison kein einziges Mal getroffen. Überhaupt Oczipka. Der Linksverteidiger, der vor lauter Phlegma zwei Jahre fast verschlafen hatte, ist unter Kovac wieder richtig aufgeblüht, wirkt spritzig und entschlossen, entwickelt fast schon vergessenen Zug nach vorne.

Zwar war die SGE auch in der vergangenen Saison gut gestartet, doch da brachten ausgerechnet die Spiele gegen Ingolstadt und Berlin die negative Wende. In beiden Partien war die Eintracht am Ende auch körperlich eingebrochen. Das war ein Menetekel für den weiteren Saisonverlauf. Und von da an ging es auch wirklich rasant bergab. Es wird zwar auch in dieser Saison Rückschläge, vielleicht sogar kleinere Krisen geben, aber die Qualität der Mannschaft ist zu gut, als dass sie etwas mit dem Abstiegskampf zu tun bekommen sollte. Wenn sich die SGE in Richtung internationales Geschäft orientieren will, müsste sie gegen die ebenfalls gut gestarteten Berliner am Samstag nachlegen.

Aber schon jetzt steht fest: Diese neue Eintracht macht einfach Spaß.

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