+

Eintracht Frankfurt

Kommentar: Eintracht wie ein Absteiger

  • Dieter Sattler
    VonDieter Sattler
    schließen

Man kann nicht sagen, dass Trainer Kovac sich nicht hat etwas einfallen lassen. Er ersetzte auf der linken Aussenverteidigerposition  den zuletzt formschwachen Oczipka durch den schnelleren Djakpa, der der Eintracht zumindest in der Anfangsphase mit seinem Temperament guttat. Das neue defensive Dreier-Mittelfeld mit Medojevic, Reinartz und Hasebe eroberte einige gute Bälle, aber dann passierte nach vorne: nichts. Alle drei sind eben zu langsam, um selbst gefährlich werden zu können und die Pässe in die Spitze waren wieder einmal zu ungenau und wenn man sie hätte mal kontrollieren können, verstolperten Seferovic, diesmal auch Fabian und vor allem Aigner, der auch auf der linken Seite ein Ausfall war. An seinem und Hasebes Beispiel sieht man, wie sehr die lange Durststrecke unter dem ideenlosen und motivationsschwachen Armin Veh die Mannschaft heruntergewirtschaftet hat. Hasebe brachte in der 7. Minute die Eintracht mit einem so krassen Fehlpass am eigenen Strafraum in die Bredouille, dass man sich schon fragen muss, ob er an Sehstörungen leidet. Es war nicht sein einziger Ballverlust. Im Schicksalsspiel gegen Hannover sollte Kovac vielleicht noch mutiger aufstellen und auf schnelle Leute wie Gacinovic und Kittel setzen. Nur mit Geschwindigkeit ist aus dem Dilemma zu entkommen, das diese Mannschaft schon während der ganzen Saison begleitet: Wenn Sie vorne gefährlich werden will, ist sie hinten zu offen, da die langsamen Mittelfeldspieler bei Kontern zu leicht überlaufen werden können. Spielt sie eher defensiv, hat sie kaum eine Chance mal ein Tor zu schießen, weil nach gewonnenen Zweikämpfen aus dem Mittelfeld keiner schnell nach vorne stoßen kann. Es braucht womöglich doch ein Wunder, um  aus diesem völlig falsch zusammengestellten Kader, der auch im Winter nicht sinnvoll ergänzt wurde und zu lange den falschen Trainer hatte, doch noch den Klassenerhalt herauszukitzeln. Vielleicht heißt das Wunder doch noch Alex Meier. Außer dem Fußball-Gott kann ja bei der Eintracht offenbar keiner Tore schießen.

Auch der neue Eintracht-Trainer Niko Kovac kann keine Wunder bewirken. Die Frankfurter verloren völlig chancenlos mit 0:3 in Mönchengladbach und spielten wie schon bei der letzten Auswärtsniederlage unter Armin Veh in Berlin wie ein Abstiegskandidat: zwar einigermaßen geordnet, aber völlig harmlos. Das war kein Bundesliga-Niveau. So gewinnt man auswärts keinen Blumentopf und kann höchstens mal, wenn alles passt ein 0:0 holen. Doch es passte leider wieder nicht, da diesmal ausgerechnet Torwart Hradecky, sonst Mr. Zuverlässig im Eintracht-Kasten, zweimal patzte. Nur noch einen Hauch ist die Eintracht nun von einem direkten Abstiegsplatz entfernt. Am Samstag muss jetzt das Heimspiel gegen Hannover unbedingt gewonnen werden.

Man kann nicht sagen, dass Trainer Kovac sich nicht hat etwas einfallen lassen. Er ersetzte auf der linken Aussenverteidigerposition  den zuletzt formschwachen Oczipka durch den schnelleren Djakpa, der der Eintracht zumindest in der Anfangsphase mit seinem Temperament guttat. Das neue defensive Dreier-Mittelfeld mit Medojevic, Reinartz und Hasebe eroberte einige gute Bälle, aber dann passierte nach vorne: nichts. Alle drei sind eben zu langsam, um selbst gefährlich werden zu können und die Pässe in die Spitze waren wieder einmal zu ungenau und wenn man sie hätte mal kontrollieren können, verstolperten Seferovic, diesmal auch Fabian und vor allem Aigner, der auch auf der linken Seite ein Ausfall war. An seinem und Hasebes Beispiel sieht man, wie sehr die lange Durststrecke unter dem ideenlosen und motivationsschwachen Armin Veh die Mannschaft heruntergewirtschaftet hat. Hasebe brachte in der 7. Minute die Eintracht mit einem so krassen Fehlpass am eigenen Strafraum in die Bredouille, dass man sich schon fragen muss, ob er an Sehstörungen leidet. Es war nicht sein einziger Ballverlust. Im Schicksalsspiel gegen Hannover sollte Kovac vielleicht noch mutiger aufstellen und auf schnelle Leute wie Gacinovic und Kittel setzen. Nur mit Geschwindigkeit ist aus dem Dilemma zu entkommen, das diese Mannschaft schon während der ganzen Saison begleitet: Wenn Sie vorne gefährlich werden will, ist sie hinten zu offen, da die langsamen Mittelfeldspieler bei Kontern zu leicht überlaufen werden können. Spielt sie eher defensiv, hat sie kaum eine Chance mal ein Tor zu schießen, weil nach gewonnenen Zweikämpfen aus dem Mittelfeld keiner schnell nach vorne stoßen kann. Es braucht womöglich doch ein Wunder, um  aus diesem völlig falsch zusammengestellten Kader, der auch im Winter nicht sinnvoll ergänzt wurde und zu lange den falschen Trainer hatte, doch noch den Klassenerhalt herauszukitzeln. Vielleicht heißt das Wunder doch noch Alex Meier. Außer dem Fußball-Gott kann ja bei der Eintracht offenbar keiner Tore schießen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare