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Eintracht Frankfurt

Kommentar: Die Eintracht bleibt auf Champions-League-Kurs

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Sicherer 1:0-Heimsieg der Eintracht gegen Hannover 96 durch einen herrlichen Kopfball von da Costa und Platz drei: Da kann man verschmerzen, dass die überlegenen Frankfurter eigentlich hätten viel klarer gewinnen müssen.

Die bleibt erfreulicherweise zu Hause stabil. Auch ohne Mascarell und Boateng besiegte sie Hannover 96 verdient mit 1:0. Da Haller leider von einer Tor-Hallergie befallen ist und kurz vor Schluss eine Riesenchance vergab, ebenso wie danach Wolf und da Costa musste die eigentlich klar überlegene Eintracht bis zum Schluss gegen die harmlosen Gäste ein wenig um die drei Punkte bangen. Wenn  sich die Eintracht jetzt auch auswärts wieder zu besseren Leistungen aufrafft, bleibt die Qualifikation für die Champions League mit jetzt schon 42 Punkten drin.

Das Team bewies auch gegen Hannover, dass es sich inzwischen zu einer Kampfeinheit entwickelt hat, die nicht nur kratzt, beißt und spuckt wie in der Vorrunde, sondern auch sehr guten Fußball spielen kann.

In der ersten Hälfte hatten sich die Frankfurter ohne ihre Schaltzentrale Mascarell und Boateng wieder schwer getan. Bis auf zwei Chancen von Rebic, der trotz einiger Ballverluste zu Beginn der auffälligste Eintrachtler war, zeigte die SGE lange Zeit nicht viel. Ähnlich wie zu Saisonbeginn zeigten de Guzman und Fernándes, dass sie keine Spielmacher sind.

Wolf schien ähnlich wie in Stuttgart die ganze Zeit seinen väterlichen Freund und Förderer Boateng zu suchen. Trotz teilweise überragender Leistungen merkt man dem Talent an, dass es noch reifen muss. Es fehlen mitunter Ruhe und Übersicht am Ball.

So fiel das 1:0 durch einen wuchtigen Kopfball durch da Costa nach Ecke von de Guzman wie aus heiterem Himmel. Nach dem Wechsel steigerte sich de Guzman, der allerdings kein Torjäger ist und nach herrlichem Doppelpass mit Haller vollkommen frei an Hannovers Keeper scheiterte. Wenig später verfehlte sein toller Fernschuss das Gästetor nur knapp. Bedenkt man noch die bereits erwähnten klaren Chancen kurz vor Schluss hätte die klar überlegene Eintracht eigentlich viel deutlicher gewinnen müssen.

Aber man sollte es positiv sehen: Der Kader ist inzwischen so breit aufgestellt, dass es selbst, wenn Spitzenkräfte fehlen, zu einem sicheren Heimsieg gegen eine Mittelfeld-Mannschaft reicht.

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