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Eintracht Frankfurt

Kommentar: Endlich kein Rumpelfußball mehr

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Die Eintracht hat mit Huszti und Fabian erfreulicherweise klar an spielerischer Qualität gewonnen. Sie spielt endlich wieder Fußball. Beim 0:0 in Augsburg, wo es bisher für die Frankfurter kaum was zu erben gab, waren sie diesmal die klar bessere Mannschaft und hätten die Super-Chancen von Meier, Aigner und Huszti eigentlich zum Sieg nutzen können.

Die Eintracht hat mit Huszti und Fabian erfreulicherweise klar an spielerischer Qualität gewonnen. Sie spielt endlich wieder Fußball. Beim 0:0 in Augsburg, wo es bisher für die Frankfurter kaum was zu erben gab, waren sie diesmal die klar bessere Mannschaft und hätten die Super-Chancen von Meier, Aigner und Huszti eigentlich zum Sieg nutzen können.

Dennoch kann man ein positives Fazit ziehen: Die Mannschaft präsentierte sich erfreulich souverän und abwehrsicher. Die sonst gerade gegen die Eintracht oft sehr bissigen Augsburger wirkten regelrecht eingeschüchtert. Im Spiel der Eintracht nach vorne sahen die Fans Kombinationen, die es in der gesamten Vorrunde kaum einmal zu bestaunen gab.

Mit den ballsicheren Neuzugängen scheint die Zeit des "abenteuerlichen Spielaufbaus" mit Rumpelfußball beendet. Durch sie ist der erst 20-jährige Stendera endlich nicht mehr allein beim Spielaufbau. Von der Spielzentrale eingesetzt, blühen auch Akteure wie Stefan Aigner wieder auf. Wenn demnächst dann auch die Chancen wieder besser verwertet werden, sollte sich die Eintracht schnell aus der engeren Abstiegszone entfernen können.

Es sieht so aus, als könne Trainer Veh jetzt endlich den Offensiv-Fußball spielen lassen, den er der Mannschaft übertriebenerweise schon zu Saisonbeginn zugetraut hatte. Dafür hatte es ohne Huszti und Fabian einfach zu wenige echte Fußballer in der Mannschaft gegeben.

Jetzt scheint die Mischung zu stimmen. Nun muss die Eintracht-Führung nur aufpassen, dass die Neuzugänge in der Spur bleiben. Schließlich hatten auch Spieler wie Fenin,  Kadlec und Lakic in Frankfurt mal gut angefangen.

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