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Kostic-Transfer: Juventus Turin lässt Eintracht Frankfurt zappeln

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Von: Niklas Kirk

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Filip Kostic verbreitete bei seinem ersten Training nach seinem Urlaub gute Laune.
Guter Laune im Trainingslager in Windischgarsten: Filip Kostić © Jürgen Kessler/imago

Noch immer liegt Eintracht Frankfurt kein konkretes Angebot Filip Kostic vor. Dahinter könnte ein Kalkül stecken, das die SGE bereits aus dem letzten Sommer kennt.

Frankfurt - Nach Informationen von BILD scheint bereits klar: Filip Kostic sei sich mit Juventus Turin über einen Wechsel einig. Auch der Wunsch in der Serie A zu spielen, den Filip Kostic hegt, ist nicht neu. Offizielle Verhandlungen zwischen den Vereinen wurden allerdings noch nicht aufgenommen, obwohl bekannt ist, dass Eintracht Frankfurt auf Erlöse bis zu 20 Millionen Euro abzielt.

Eintracht Frankfurt: Juve spielt auf Zeit - Soll so das Angebot gedrückt werden?

Man dürfte sich noch gut an den letzten Sommer erinnern. Damals hieß der heißeste Kandidat für einen Wechsel Lazio Rom. Lange wurde in der Saisonvorbereitung über Kostics Verbleib spekuliert, Lazio ließ sich mit seinem Angebot viel Zeit, um den Preis gegen Ende des Transferfensters zu drücken und scheiterte. Ein Notverkauf unter Marktwert war mit Eintracht Frankfurt nicht zu machen, auf die 10 Millionen Euro wurde verzichtet.

Anders als im letzten Jahr muss nun allerdings das Auslaufen des Arbeitspapiers im nächsten Jahr berücksichtigt werden. Auch das zwischenzeitliche Buhlen um Besiktas-Talent Ridvan Yilmaz, der als Kostic-Ersatz in gehandelt wurde, wird den Verantwortlichen der Alten Dame kaum entgangen sein. Da das Transferfenster ohnehin noch 52 Tage geöffnet ist, müssen nervenaufreibende Verhandlungen mit Eintracht Frankfurt vonseiten der Italiener zumindest nicht überstürzt werden.

Eintracht Frankfurt: Umdenken bei auslaufenden Verträgen - Glasner optimistisch

Es bleibt also abzuwarten, ob und wann ernsthafte Verhandlungen zwischen den Clubs zustande kommen. Auch in diesem Jahr ist mit einem Verkauf von Filip Kostic, weit unter den Vorstellungen von Eintracht Frankfurt, nicht zu rechnen. Denn nicht nur dessen Vertrag läuft nächstes Jahr aus. Auch im Falle von Kamada, um dessen Verbleib sich aktiv bemüht wird, und Ndicka würde man ohne vorzeitige Vertragsverlängerung in die neue Saison gehen. „Es ist immer noch nicht mein Ziel, aber die Rahmenbedingungen haben sich verändert“ erklärt Markus Krösche gegenüber der Frankfurter Rundschau und erklärt weiter: „Wir spielen jetzt Champions League. Manchmal müssen wir die Herangehensweise anpassen.“

Im Falle von Kostic sei es für ihn „schwierig, ein Gefühl dafür zu entwickeln. Es ist ein Stück weit seine Entscheidung, was passiert.“ Jedoch bestünde „nicht das Gefühl, dass er auf gepackten Koffern sitzt“. Noch ein wenig optimistischer gibt sich Trainer Oliver Glasner in der Frankfurter Rundschau, der nach Kostic Einstieg ins Training bemerkte: „Er hat sich unglaublich gefreut, wieder hier zu sein. Er ist mit voller Leidenschaft bei uns“ und ergänzt: „An meiner Meinung hat sich nichts geändert: Ich denke nicht, dass er in Sevilla sein letztes Pflichtspiel für die Eintracht gemacht hat.“ (nki)

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